Ex-LSV-Coach Mark Bördeling trainiert VfB

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Der Lüner SV 2005/2006 mit (h.v.l.) Sascha Voss, Julian Knaack, Patrick Hanke, Andreas Schäfer, David Wündisch, (M.v.l.) Co-Trainer Reinhard Paul, Sascha Richter, Christian Kinder, Daniel Bremser, Isa Parsak, Kevin Genter, Kadir Kaya, Andre Brösch, Dennis Schmidt, Trainer Mark Bördeling, (u.v.l.) Ersin Ekiz, Mehmet Ali Yildiz, Recep Bilgic, Stefan Gosing, Robert Brochtrup, Nourredin Elyahyhoui, Eren Yilmaz, Dominik Hanke und Yassine Labiadh. Foto Janning
LÜNEN. Mark Bördeling, drei Jahre Trainer der Fußballer des Lüner SV, wird neuer Trainer des Bezirksligisten VfB 08 Lünen. Der 44jährige löst Steven Koch ab, der die Süder Dammwiese zum Saisonende verlässt.
Der frühere Abwehrspieler und Libero Bördeling, heute in Südkirchen lebend, begann mit dem Fußball bei seinem Heimatverein GW Selm. Mit 13 Jahren wechselte er zu Borussia Dortmund, durchlief alle Jugendteams und schoss für die A-Jugend im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft in der ersten Minute das 1:0. Endstand war 3:0. Bördelings Treffer wurde damals zum „Tor des Monats“ gewählt.
1994 spielte er für den BVB II ein Jahr in der Oberliga, dann folgten je ein Jahr in der Regionalliga für den SC Preußen Münster und die Spielvereinigung Erkenschwick. Hammer SV (Oberliga), Westfalia Rhynern (Verbandsliga) und TSG Dülmen (Oberliga).
Ab 2004 folgten drei Serien als spielender Coach beim Hammer SV. Und dann in gleicher Position drei Jahre beim Lüner SV in der Verbandsliga. Er wurde Trainer beim SV Südkirchen, von 2011 bis 2013 drei Jahre beim Bezirksligisten TuS Wiescherhöfen und dann bei seinem Stammverein SG Selm (Vereinigung zwischen BV und GW Selm).
Bördeling galt beim LSV als der Hoffnungsträger. Nach dem Abstieg aus der Oberliga gab Oswald Semlits als Trainer schnell auf. Manfred Balcerzak sprang als „Alter LSVer“ ein. Im zweiten Verbandsliga-Jahr führte Bördeling als Spielertrainer den LSV mit 47 Punkten auf Rang drei, verfehlte den Oberliga-Wiederaufstieg nur knapp. Dann konnte er den Niedergang nicht aufhalten. Im Jahr darauf wurde der Klassenerhalt nur geschafft, weil Fichte Bielefeld sein Team zurückgezogen hatte. In der dritten Saison unter Bördeling reichte ein 5:2 am letzten Spieltag über den VfL Schwerte nicht mehr. Lünen stieg das zweite Mal nach seiner glorreichen sieben Regionalliga-Jahren in die Landesliga ab.
Dort übernahm der ehemalige LSV-Stürmer Marcus Reis das Traineramt. Auch dieser konnte den weiteren Untergang nicht verhindern. Erst Platz zehn, dann in der Saison darauf ein weiterer Tiefpunkt. Reis musste gehen, der Horstmarer Bernd Schawohl konnte den erstmaligen Abstieg in die Bezirksliga nicht verhindern.
Heute ist der LSV immerhin nach zwei Aufstiegen in vier Jahren bis in die Verbandsliga, auch Westfalenliga genannt, zurückgekehrt. Jan-
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