LSV-Erste: Gegen Wanne endlich wach?

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LÜNEN. Herne siegt in Lennestadt

LÜNEN. Keinen Freundschaftsdienst konnte Mitaufsteiger RW Lennestadt dem Lüner SV leisten. Im Samstagsduell der Fußball-Westfalenliga 2 setzte sich Spitzenreiter SC Westfalia Herne mit 2:1 bei den Sauerländern durch. Für Herne besorgte Sebastian Mützel (48.) das 1:0. Venhar Bivolaker (60.) glich für den gefährdeten Sechzehnten aus. Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Milko Trisec das 2:1 für Herne. Erst nach acht Minuten Nachspielzeit wurde abgepfiffen. Die Westfalia liegt damit mit sechs Punkten vor dem Dritten, Lüner SV.
Dieser verabschiedet sich am Freitag (24. 2.) in die vom Verband erzwungene spielfreie Zeit rund um das Karnevalswochenende. Ob das allen Aktiven gefällt, ist fraglich. Vielleicht wollen die Verbands-Offiziellen sich einmal mehr dem närrischen Treiben widmen…
Anpfiff ist um 19.15 Uhr auf dem Kunstrasen des Stadions Kampfbahn Schwansbell. Das letzte Spiel der Sodinger Sonntag gegen Firtinaspor Herne (Platz 10) fiel aus. Schon einen Tag nach Schwansbell (25. 2.) treten die Sodinger, für die der Ex-LSVer Stephan Hornberger auf Torejagd geht, im Punktspiel beim CSV Bochum-Linden an.
Karneval hat der LSV eigentlich schon genug hinter sich. So mit der unerwarteten und nicht eingeplanten 1:3-Schlappe beim SV Brackel. Damit gab es alles andere als ein aufwachen nach der Winterpause.
Schon nach der Winterpause der letzten Saison, immerhin der Meister- und Aufstiegssaison, stotterte der LSV-Motor. Zwar wurden die ersten drei Spiele gegen Kemminghausen (5:0), Schüren (1:0) und Hombruch (2:1) gewonnen. Doch dann gab es ein 0:0 in Obersprockhövel und eine 0:2-Pleite in Marten.
Zurück zum ersten und schon letzten Spieltag der Westfalenliga nach der Winterpause. Wickede (Platz 4) mit Trainer Marko Schott, demnächst Coach beim Oberligist Rhynern, fertigte den SC Holzwickede mit Karim Bouasker mit 3:0 (Marco Dej, Benedikt Zwahr 2) ab. Kirchhörde (Platz 8.) setzte sich 2:0 (Richter, Yüksel) beim Fünfzehnten und Vorletzen Mengede durch. Iserlohn (Platz 6) mit den Ex-Lünern, Trainer Christian Hampel, Torwart Daniel Dreesen, jedoch ohne Philipp Herder im Aufgebot, verlor trotz früher 2:0-Führung durch Lucas Lenz (2. + 9.) gegen Olpe (Platz 10) nach Gegentoren von Philipp Bredebach, Denis Huckestein und Julian Scheppe 2:3.
Lünens nächster Gegner, der DSC Wanne-Eickel (Platz 10) spielte im Mondscheinpalast, in den 13.500 Zuschauern Platz finden. Gerade 10 zahlende Fans schauten jetzt am Sonntag zu, als der ehemalige 2.-Ligist den FC Neheim, wie der LSV Aufsteiger, mit 4:1 (1:0) schlug. Robin Dieckmannn, zweimal Stephen Lorenzen und Marcus Nolle trafen für den Sieger, Joans Schmidt für den Verlierer aus dem Sauerland.
Das Hinspiel in Wanne gewann Lünen durch Tore von Parnell Hegngi und en für Hegngi eingewechselten Fabian Pfennigstorf mit 2:1. In Schwansbell wird am Sonntag, 5. März, um 15 Uhr angepfiffen. Hoffentlich geht die närrische Phase ala 1:3 in Brackel beim Lüner SV im Angesicht der Fastenzeit ganz schnell vorbei... Jan-
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