52. Grimme-Preisverleihung am 8. April im Theater Marl

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Schöpfer dieser Trophäe war die Entwicklungsgruppe 5 der Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm unter der Anleitung von Prof. Otl Aicher. (Foto: Grimme-Institut)

Am 8. April findet im Theater der Stadt Marl die Preisverleihung des 52. Grimme-Preises 2016 statt. Der Presse-Vorabempfang beginnt um 14.30 Uhr im Grimme-Institut. Das ist der Treffpunkt für alle, die in der Fernsehwelt Rang und Namen haben. Im Theater Marl werden dann die begehrten Grimme-Preise überreicht .

52. Preisverleihung

In diesem Jahr nominierten die Kommissionen aus mehr als 800 Vorschlägen 76 Produktionen und besondere Einzelleistungen. Die Auszeichnungen werden zum ersten Mal in vier Kategorien verliehen: "Fiktion", "Unterhaltung", "Information & Kultur" sowie erstmals "Kinder & Jugend". Außerdem werden Einzelleistungen mit einem Grimme-Preis "Spezial" ausgezeichnet. Der Publikumspreis der Marler Gruppe, die in diesem Jahr das Kontingent der Kategorie Information & Kultur gesichtet und bewertet hat, geht u.a. an den Mehrteiler „Kunst und Verbrechen“ (3sat). Der Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik geht in diesem Jahr an die SZ-Redakteurin Claudia Tieschky und den freien Medienkritiker Hans Hoff.

Livestream auf 3sat

Der undotierte Grimme-Preis gilt als einer der wichtigsten Preise für Qualitätsfernsehen in Deutschland. Die Verleihung findet am Freitag, 8. April 2016, im Theater Marl statt und wird von 3sat ab 19.30 Uhr im Livestream übertragen sowie zeitversetzt ab 22.35 Uhr auf 3sat ausgestrahlt.

Über den Grimme-Preis

Mit einem Grimme-Preis werden Fernsehsendungen und -leistungen ausgezeichnet, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Leitziel der im Grimme-Preis institutionalisierten Fernsehkritik ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Fernsehen, das als zentrales und bedeutsames Medium mit vielfachen gesellschaftlichen Bezügen und Wirkungen verstanden wird. In diese kritische Auseinandersetzung sind alle Themen und Formen des Fernsehens einbezogen.

Zu den Hauptmerkmalen des Grimme-Preises gehören die Breite seiner Programmbeobachtung, die Professionalität bei den Nominierungen, die Sorgfalt der Juryarbeit, weiter die Unabhängigkeit der Entscheidungen und, nicht zuletzt, das Prinzip einer umfassenden Öffentlichkeit und einer weitgehenden Begründung und Transparenz aller Entscheidungen. Von Anfang an hat der Grimme-Preis auch die Qualitätsvorstellungen der Fernsehzuschauer berücksichtigt. So wird in enger Zusammenarbeit mit der örtlichen Volkshochschule („insel“) der Publikumspreis der Marler Gruppe vergeben.

Der Grimme-Preis wird seit 1964 alljährlich in Marl verliehen. Er wurde 1961 auf Initiative Bert Donnepps vom Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet. Die ersten 13 Wettbewerbe wurden unter Donnepps Verantwortung von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Marler Volkshochschule "insel" gleichsam nebenamtlich organisiert.
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