Berufskundlichen Informationstag im Rathaus Marl

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Pharmazeutisch-technische Assistenten Ann-Christine Filipowski (l.) zeigte der Gymnasiastin Anna Piwinski (r.), wie Kapseln und Cremes hergestellt werden. (Foto: Marl)

Metallbauer, Apotheker oder doch eine Karriere bei der Polizei? Rund 600 Jugendliche der weiterführenden Schulen in Marl haben den 16. Berufskundlichen Informationstag im Rathaus genutzt, um sich einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten in der bunten Berufswelt zu verschaffen.

Im Sitzungstrakt stellten 25 Firmen, Unternehmen und Institutionen zahlreiche Ausbildungsberufe vor und boten den Jugendlichen Informationen aus erster Hand.

„Ich möchte Medizin studieren, aber auch andere Berufe in dem Bereich interessieren mich“, so Anna Piwinski (16), die aktuell das Gymnasium im Loekamp besucht. Am Stand der Apothekerkammer Westfalen-Lippe lässt sie sich von der Pharmazeutisch-technischen Assistenten Ann-Christine Filipowski zeigen, wie Kapseln und Cremes hergestellt werden. Die Schülerin durfte auch selbst ausprobieren, wie es geht, und verrührte Creme zu einer homogenen, grünen Paste. „Wer Interesse an dem Beruf hat, macht am besten ein Praktikum in der Apotheke“, erklärt Filipowski.

Die Devise: Selber ausprobieren!

Auch viele andere Betriebe gaben den Jugendlichen die Möglichkeit direkt selbst Hand anzulegen. Vor dem Stand der Fachinnung der Sanitär-Heizung und Klima-Klempnerei Recklinghausen war der Andrang groß, denn hier zeigten Kalid Kurt und Jan Mengelkamp, dass auch in diesem Bereich Kreativität gefragt ist. Aus bunten Rohren, einfachen Verbindungsstücken und kleinen Metallstücken fertigten sie zusammen mit den Jugendlichen Herzen und Pfeifen. Die Schülerinnen und Schüler waren sich einig: „Ausprobieren lohnt sich.“

Plattform für Unternehmen und Jugendliche


Die Stadt Marl zeigte sich beeindruckt von dem großen Informationsangebot, das die Unternehmen und Institutionen den Jugendlichen präsentierten. Mit dieser Veranstaltung wird den Jugendlichen und den Unternehmen eine Plattform geboten, auf der sie sich persönlich austauschen können. Auch die Stadt Marl war mit einem Stand vertreten und informierte über die städtischen Ausbildungsberufe.
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