Besuch mit dem historischen Schienenbus auf dem Bergwerk Auguste Victoria in Marl

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Blick hinter die Kulissen der alten Branchen des Reviers. Mit dem Wismarer Schienenbus aus dem Jahr 1936 können sie sich erneut am 15. August 2015 auf den Weg machen, die Hintergründe des alten Reviers zu erkunden und besuchen dabei das noch fördernde Bergwerk Auguste Victoria in Marl und anschließend die Zeche Zollern II/IV, Standort des LWL-Industriemuseums.

Nach einer gemeinsamen Abfahrt in Bochum, wahlweise aus dem Eisenbahnmuseum, vom S-Bahnhof Bochum-Dahlhausen oder dem Bochumer HBF, folgt die Fahrt dem alten Weg/der Wanderung des Bergbaus nach Norden. Aus dem Ruhrtal geht es durch die Hellweg- und die Emscherzone ins nördlichste Ruhrgebiet zu einem der letzten beiden noch fördernden Steinkohlenbergwerke. Aus einer durchschnittlichen Teufe (Tiefe) von rund 1200m fördert hier das Bergwerk Auguste-Victoria seit 1905 hochwertige Steinkohle, im Jahr rund drei Millionen Tonnen. Doch nicht mehr lange, denn Ende 2015 wird Auguste Victoria die Förderung einstellen. Sie haben also die einmalige Gelegenheit, eine der letzten noch betriebenen Schachtanlagen über Tage kennen zu lernen! Mitarbeiter des Bergwerkes werden ihnen „ihren Pütt“ aus nächster Nähe vorstellen und normalerweise verborgene Einblicke in den modernen Bergbau geben – bitte auf festes Schuhwerk achten. Der Besuch erfolgt in kleinen Gruppen, ein selbstständiges Erkunden des Bergwerks ist nicht möglich.

Marl sagt dem Bergbau adé


Ende 2015 schließt die Zeche Auguste Victoria. Aus diesem Anlass möchte die Stadt Marl gemeinsam mit allen Vereinen und Einrichtungen, die sich dem Bergbau verbunden fühlen, die Leistungen der Bergleute würdigen und mit einer Veranstaltungsreihe Abschied vom Bergbau nehmen. Diese Fahrt gehört dazu.
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Udo Surmann aus Herten | 11.08.2015 | 00:34  
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