Gefährliche Körperverletzung in der Regionalbahn RB 42 bei Marl-Sinsen

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Unbekannter schlägt Plastiktüte mit Glasflasche gegen Kopf von Bahnmitarbeiter. Mutmaßlich eine Beförderungserschleichung war der Auslöser einer gefährlichen Körperverletzung die sich Samstagabend (14. Mai) in der RB 42 zwischen Haltern am See und Marl-Sinsen ereignete.

Die beiden Bahnmitarbeiter kontrollierten gegen 18:10 Uhr in der RB 42 die Fahrausweise. In der Bahn befand sich auch ein circa 50-jähriger Mann. Dieser konnte jedoch weder einen Fahrausweis noch Bargeld vorweisen. Als die Bahnmitarbeiter die Daten des Mannes aufnehmen wollten, reagierte dieser sofort verbal aggressiv und soll mit seinen Fäusten in Richtung des 34-jährigen Bahnmitarbeiters geschlagen haben. Dieser konnte dem Angriff jedoch ausweichen.

Daraufhin eilte sein 57-jähriger Kollege ihm zur Hilfe. Auch er wurde angegriffen. Nach Angaben des 57-Jährigen schlug der renitente Fahrgast mit einer Plastiktüte, in der sich eine Glasflasche befand, gegen seinen Kopf und verletzte ihn dadurch am Auge. Dies schwoll daraufhin sichtbar an.

Beim Halt des Zuges in Marl-Sinsen flüchtete der Mann unerkannt aus dem Zug. Die Bundespolizei veranlasste eine Videoauswertung aus dem Zug und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Kopfverletzung ein.

Wer kann Angaben zu dem Mann tätigen, der wie folgt beschrieben wird:

- circa 50 Jahre alt
- circa 185 cm
- verwahrloste Gesamteindruck
- graue Felljacke
- graue Mütze
- auffällig viele Armbänder
- Schnauzbart
- dunkle Haare
- mutmaßlich Flaschensammler, der zwei Plastiktüten mit sich führte.
Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen.
Bundespolizeiinspektion Dortmund
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