Flagge für den Frieden vor dem Marler Rathaus gehisst

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Nur die Abschaffung aller Atomwaffen bewahrt uns vor der Gefahr, dass sie in einem Konflikt wieder eingesetzt werden, betonte die Stadt Marl jetzt, als sie gemeinsam mit einigen Vertretern der Ratsfraktionen die Flagge „Mayors for Peace“ hisste. Mit dieser symbolischen Aktion unterstützt sie das internationalen Städtenetzwerk in dem weltweiten Projekt „Bürgermeister für den Frieden" und spricht sich entschieden für eine Welt ohne Atomwaffen aus. Solange andere Länder im Besitz von Atomwaffen sind, so lange stellen sie auch für uns in Marl eine Bedrohung dar.

Der Verband „Bürgermeister für den Frieden“, dem 6.000 Städte in 158 Ländern angehören, fordert mit dem Flaggentag den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages von Atomwaffen.

Flagge zeigen!

Atomwaffen sind unbenutzbar, unmoralisch und illegal. Dies gerade auch und vor allem wegen der weitreichenden Folgen eines Atomwaffeneinsatzes für Mensch und Umwelt. Am 8. Juli 2015 haben die „Bürgermeister für den Frieden“ in Deutschland zum vierten Mal im 70. Jahr nach dem ersten Einsatz für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen sichtbar Flagge gezeigt !

Warum gerade am 8. Juli? Am 8. Juli 1996 hat der Internationale Gerichtshof in einem Rechtsgutachten im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen verkürzt festgestellt hat, dass die Androhung und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtswidrig sind.

Der Einsatz von Atomwaffen trifft immer Bürgerinnen und Bürger in den Städten und Gemeinden. Er nimmt keine Rücksicht auf Grenzen oder Nationen.

Unter dem Motto „Städte sind keine Zielscheiben“ (Cities Are Not a Target) treten die Bürgermeister für den Frieden unter der Führung des Bürgermeisters von Hiroshima, Kazumi Matsui, für die Abschaffung der Atomwaffen und für den Abschluss eines internationalen Verbotsvertrages ein.

Auch hierin werden die Bürgermeister von dem Internationalen Gerichtshof unterstützt, der fordert, Verhandlungen über die vollständige Ächtung aufzunehmen und diese zu einer nuklearen Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle zu führen.
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