Neue Großspenden: Evonik zahlte CDU und SPD je 90.000 Euro

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Evonik ist der Betreiber des Chemieparks in Marl und pflegt die politische Landschaft mit Parteispenden. Jetzt wurde bekannt das sie wieder grössere Summen verteilen. CDU und SPD haben vom Chemiekonzern Evonik eine Großspende über jeweils 90.000 Euro erhalten.

Zwischen dem Unternehmen und den Regierungsparteien gibt es enge personelle Verbindungen: Der heutige Cheflobbyist von Evonik leitete zuvor die Pressestelle der CDU-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen, Evonik-Aufsichtsratschef Werner Müller war Bundeswirtschaftsminister unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD).
Seit dem 1. Juli 2002 müssen Parteispenden von über 50.000 Euro („Großspenden“) unverzüglich beim Bundestagspräsidenten angezeigt und anschließend als Drucksache und auf der Homepage des Bundestags veröffentlicht werden. Parteispenden über 10.000 Euro müssen in den jährlichen Rechenschaftsberichten der Parteien veröffentlicht werden.
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