Saubere und frei fließende Flüsse sind Lebensgrundlage

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Der Zustand unserer Flüsse ist in Gefahr. Sie werden immer mehr zur Müllhalde der Abfallprodukte aus Landwirtschaft und Wegwerfgesellschaft. Der ökologische Zustand von 90 Prozent aller Flüsse ist nicht gut, bei der chemischen Zusammensetzung fallen sogar alle Flüsse und Bäche durch. Stoffeinträge aus der Landwirtschaft wie Gülle und Pflanzengifte, aber auch Quecksilber und die Begradigung von Flüssen sind die Ursachen. Die biologische Vielfalt und das Ökosystem Fluss ist damit akut bedroht.

Verschmutzung der Flüsse

Eine Reduktion der Nährstoffeinträge aus industrieller Landwirtschaft gehört ins Zentrum heutiger Flusspolitik. Ziel muss es sein, Nitrateinträge endlich zu reduzieren und die lange überfällige Düngeverordnung zu verabschieden. Deutschland läuft sonst Gefahr wegen Verstoßes gegen die EU-Nitrat-Richtlinie Strafzahlungen in Millionenhöhe tätigen zu müssen, weil hier die Industriebauern geschont werden sollen. Gerade die intensive Tierhaltung verursacht mit ihren Emissionen und Gülleseen nicht nur die Produktion von Klimagasen sondern auch die Verschmutzung der Flüsse.

Tag der Flüsse

Flüsse bieten eine unvergleichliche Lebensqualität für den Menschen - sind aber auch Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Dazu sind Flüsse in vielen Regionen der Erde die Quelle für Trinkwasser. Deshalb ist die Verbesserung der Wasserqualität und des ökologischen Zustandes der Gewässer so wichtig. Der Internationale Tag der Flüsse findet seit 2005 jedes Jahr am letzten Sonntag im September statt. Er wird weltweit gefeiert und soll das Bewußtssein der Bevölkerung und Verwaltungen für ihre Wasserstraßen erhöhen.
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