BVB erntet Kirschen - Schalke besoffen besser als nüchtern: Flossbachs Querpass

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Trainer Holger Flossbach kommentiert auf launige Weise exklusiv den großen Fußball auf Lokalkompass und im Stadtspiegel.
Mein Freund Bernd sagt: „Die Bayern brauchen die Bundesliga, aber die Bundesliga braucht die Bayern nicht“. Und recht hat er!

Dieser mittlerweile langweilige Rasenschach bietet bestenfalls noch Tischfußballern Spannung. Tischfußballer sind die, die während des Spiels in den VIP-Logen sitzen und sich den Wanst vollschlagen. Die nach dem Spiel fragen, wie hoch denn die Bayern gewonnen haben. Ansonsten erfreuen sie sich an den bayrischen Spezialitäten wie lahmer Gulasch, peppige Kartoffeln, raffinierte Rafinha-Klöße oder bestes Müller-Bier. Da schmeckt koan Neuer…

„Was interessiert mich die Überweisung...“


In Dortmund feiern sie den Aubameyang. 13 Kirschen in 10 Spielen. Das riecht rekordverdächtig. Tolle Passagen und volle Power prägen die gelbe Gefahr. Tuchelthomas Buam werden die Bremer am Samstag in die Reuse packen und in der Weser versenken.
Schalke stottert. Der Horst Heldt meint, dass das Hin und Her seiner Managerposition der Mannschaft schadet. Nüchtern betrachtet, war es AufSchalke betrunken besser. Denn dann bekommt man von solch einem Gequatsche nicht viel mit. Die einzigen, die den Karren aus dem sportlichen Dreck gezogen haben, das waren die jungen Wilden wie Sane, Meyer oder Matip. An keinen einzigen dieser Jungs hat der Hottemax seinen Anteil. Farfan hätte S04 Riether oder Caicara im Brustbeutel gepackt und wäre alleine die Linie auf und ab gelaufen.

Tönnies macht alles richtig


Tönnies macht alles richtig, wenn er den besten Manager der Liga in die Stadt der Tausend Feuer holt.
Lügt der falsche Fuffziger, wenn er sagt, dass Niersbach lügt, oder lügt der Spiegel oder lügen die Fans? Ich persönlich halte es ja mit dem Franz, der da sagt: „Was interessiert mich die Überweisung von gestern. Der liebe Fußballgott freut sich über jedes WM-Spielchen!“ Was glauben Sie, wie teuer das alles war: Das Wetter, die Stadien für die Fans, der Steckrübensalat für den Blatter und die Uhren für die Schiedsrichter. Nein, die WM war ein Sommermärchen. Den Spaß und die Freude lassen wir uns nicht verkaufen.
Ihr Holger Flossbach
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