Für VfB Hüls wird's gegen Top-Club RW Ahlen ungemütlich

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Hart aufgeschlagen ist der VfB Hüls in Rheine und musste eine schmerzliche Niederlage gegen einen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Keine guten Vorzeichen für die Partie am Sonntag gegen Spitzenclub RW Ahlen.
Marl: Badeweiher-Stadion | Es wird ungemütlich für Trainer Martin Schmidt und seine Frischlinge in der Oberliga. Denn der 1:2-Rückschlag bei Eintracht Rheine bringt den VfB Hüls der Gefahrenzone beängstigend nah. Und das vor dem Besuch am Sonntag (15 Uhr) des bislang ungeschlagenen RW Ahlen.

Der bringt aktuell drei Siege und ein Remis auf die Waage, gehört somit zu den Schwergewichten der Liga. Nicht gerade ein Gegner, an dem sich die VfB-Grünschnäbel wieder aufbauen können, wenngleich die Rot-Weißen ihre Erfolgserlebnisse stets vor heimischer Kulisse gefeiert haben.

Auswärts langte es nur zu einem müden Zähler, für den der Tabellenvorletzte Dornberg herhalten musste. Auch Rheine klebte vor dem Kräftemessen mit der Schmidt-Elf am Bodensatz der Liga. Mit dem ersten Saisonsieg stapfte der Club jedoch die Kellertreppe hoch und sitzt den Hülsern nun im Nacken.

Schmidt-Elf droht der Würgegriff

Dabei stellten die Jungs von Martin Schmidt die Weichen bei der Eintracht früh auf einen vielversprechenden Sonntagnachmittag. Yannick Goecke legte das Leder per Foulelfmeter zum 1:0 (8. Minute) hinter die Torlinie, während der Gastgeber weiterhin auf der Wiese dümpelte. Doch die Überlegenheit bis zur Pause konnte der VfB Hüls nicht in Zählbares münzen. Das rächte sich, denn Rheine wachte nach der Halbzeit auf, deckte die Schmidt-Elf mit einigen Streifschüssen ein und entließ sie erst nach zwei späten Volltreffern (77., 88.) aus der Umklammerung.

Genau in so einen Würgegriff könnte die jungen Wilden auch am Sonntag am Badeweiher geraten. Denn Ahlen ließ bislang nichts anbrennen und reist mit unbändigem Selbstvertrauen nach Marl. Davon kann bei Hüls derzeit keine Rede sein. Martin Schmidt muss auf die jugendlichen Tugenden seines Teams setzen. Und die heißen momentan: Kämpfen, kämpfen, kämpfen.
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