Stopp - Keine Gewalt gegen Kinder

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  Projekt „Keine Gewalt gegen Kinder“ an der Haard-/Johannesschule erfolgreich durchgeführt.

Sich selbst wahrnehmen, dem eigenen „Bauchgefühl“ vertrauen und sich gegen Übergriffe behaupten und verteidigen lernen waren Ziele des Selbstsicherheitstrainings für Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren, das in den letzten Wochen an der Haard-/Johannesschule durchgeführt wurde.
Da sich Kinder aufgrund ihrer noch schwachen Physis nur schwer gegen Angriffe von Jugendlichen und Erwachsenen verteidigen können, bietet das Projekt Kindern die Möglichkeit, Gefahren zu erkennen und zu handeln, bevor es zu Gewalttaten kommt. In Absprache mit Uli Häring vom Marler Jugendbüro wurde im Rahmen des Präventions- und Handlungskonzeptes ein diesbezüglicher Trainingsplan mit dem Trainerteam um Jörg und Doris Kerschek (beide Krav Maga Instruktoren und langjährige Kinder- und Jugendtrainer) erarbeitet.
Die konzeptionelle Umsetzung fand an 3 Wochenenden (insgesamt 10 Stunden) an der OGS der Haard-/Johannesschule in Sinsen statt.
Zusammen mit den weiteren Trainern Yvonne Mende und Anja Paulsen wurden die Stunden von der Leiterin der OGS, Frau Schmidt, begleitet. Die Resonanz war groß: Am ersten Trainingstag fanden sich 26 Kinder mit ihren Eltern zur Einweisung in der Sporthalle der Haard-/Johannesschule ein. "Ganz wichtig“ -, so Doris Kerschek, "ist die konzeptionelle Einbindung der Eltern. Verhaltensstrategien müssen von den Eltern getragen werden und so in den normalen Alltag integriert werden. Nur so lässt sich eine Nachhaltigkeit der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten erzielen."
Durch die spielerische Heranführung an problematische Themen in Theorie und Praxis konnten die Kinder angstfrei richtiges Verhalten in schwierigen Situationen erlernen.
Hierzu Frau Schmidt: “ Erstmalig hatten wir die Möglichkeit, an einem solchen Training mit unsenen Kindern teilzunehmen. Sowohl wir als auch die Kinder waren absolut begeistert. Bereits im nachfolgenden Unterricht wurden die Lerninhalte aufgenommen und mit den Kindern erneut besprochen. Alle Kinder waren sehr interessiert und mit großem Fleiß dabei“.
Auch Themen wie "Gewalt im täglichen Leben (welche Formen von Gewalt gibt es und wie kann ich damit umgehen?)", "Was bedeutet eigentlich Respekt?", "Wie kann ich persönliche Grenzen anderer Personen erkennen und wie kann ich selbst Grenzen setzen?“ waren Bestandteil des Lehrgangs.
Am letzten Trainingstag konnten alle Kinder die erarbeiteten Verhaltensweisen noch einmal bei einem „Live-Training“ unter Beweis stellen. Hierzu musste ein Parcour im öffentlichen Verkehrsraum unter Aufsicht eines Trainer bewältigt werden, was allen Kindern hervorragend gelang. Da dieses Training auf Video aufgezeichnet wurde, konnten die Eltern im Nachgang die Fortschritte ihres Kindes mit den Trainern noch einmal im Vier-Augen-Gespräch erörtern. Allerdings ist ein weiteres Üben der erworbenen Verhaltensweisen auch im Alltag mit den Eltern unerlässlich“, so Yvonne Mende.
Interessierte Schulen können weiter Informationen zum Selbstsicherheitskurs für Kinder beim ESM-Jugendbüro, Ansprechpartner Uli Häring, 02365-8090570 erhalten. Privatpersonen erhalten Informationen unter 02365-3836845.
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