TSV Marl-Hüls kann Hammer SpVg den Regionalliga-Traum rauben

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Immer am Einsatzlimit: TSV-Stürmer Egzon Kadrija (bl.Tr.) zuletzt gegen Roland Beckum und am Sonntag in Hamm.

Michael Schrank und seine Jungs bleiben sich treu: Sie ackern, rackern und zeigen immer wieder unbändige Moral. Wie in der Partie gegen Roland Beckum, in der sie ein 0:1 in der Schlussphase zu einem 2:1-Triumph wendeten. Und das trotz des schwebenden Steuerverfahrens, der die Zukunft des TSV Marl-Hüls im Ungewissen lässt.

Eines ist jedoch sicher: Am Sonntag (15 Uhr) fährt der Tabellenfünfte zum nächsten Top-Vergleich in der Oberliga. Dann wartet die SpVg Hamm, für die es mittlerweile um Alles oder Nichts geht. Denn der Dritte rutschte erst am letzten Spieltag mit einem 1:3 bei Rheineund am Mittwoch im Spitzenspiel gegen Rhynern (0:1) aus. Nach diesen beiden Pleiten musste der ehrgeizige Club den möglichen Aufstiegsplatz zur Regionalliga räumen.

Für Hamm eine sportliche Katastrophe, denn der Club will mit allen Mitteln den Aufzug nach oben nehmen, pumpte dafür jede Menge Euros in die Mannschaft.

Für den TSV ist es eine erneute Nagelprobe, bei der die Schrank-Elf einmal mehr ihren bislang tadellosen Charakter zeigen kann. Immer voller Einsatz, auch wenn es sportlichfür die Blau-Weißen nur noch eine Lustnummer ist. Und vielleicht kann die Loekamp-Truppe den Hammern so auch den Traum von der Regionalliga platzen lassen.
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