VfB Hüls muss gegen Velbert und Oberhausen im Jubel-Modus bleiben

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Kollektiver Feierrausch herrschte beim VfB Hüls nach dem 3:2-Sieg gegen Bergisch Gladbach.
Auch wenn die Liga Kopf steht, die Davids die Goliaths Woche für Woche abgrätschen, der VfB Hüls klettert unbeirrt Meter für Meter aus dem Regionalliga-Sumpf heraus. Doch dabei bleibt keine Zeit zum Verschnaufen.

Denn nach dem Sechs-Punkte-Sieg im Kellerduell gegen Bergisch Gladbach (3:2) stehen binnen vier Tagen die nächsten zwei Schicksalsspiele für Martin Schmidt und seine Jungs auf dem Programm. Bereits am heutigen Donnerstag, (18.30 Uhr) reist die Werks-Elf zur Mission Klassenerhalt nach SSVg Velbert.

Und erneut geht‘s um Alles oder Nichts. Denn der Gastgeber arbeitete sich in den letzten beiden Partien aus den Abstiegsrängen, überraschte zuerst mit einem 2:2 bei Viktoria Köln sowie anschließend im Nachholspiel mit 2:1 gegen Verl. Damit schoben sich die Velberter mit ihrem neuen Trainer Hans-Günter Bruns auch an Hüls vorbei und wollen jetzte den Zwei-Punkte-Puffer halten.

Kein Feingeist-Fußball

Will heißen: Auch Velbert wird die Krallen ausfahren, beißen und den heimischen Grünstreifen mit den Stollen bis zur Unkenntlichkeit vertikutieren.
Es geht ums schlichte sportliche Überleben für beide Clubs, so dass kein Feingeist-Fußball zu erwarten ist, dafür aber Leidenschaft pur - die der VfB nur drei Tage später erneut auf den Badeweiher-Rasen steppen muss. Denn am Sonntag (14 Uhr) fordert der Traditionsverein RW Oberhausen die Hülser zum gemeinsamen Tänzchen heraus.

Doch wenn die Auserwählten von Trainer Martin Schmidt das Leder und den Gegner so intensiv bearbeiten wie gegen Bergisch Gladbach, dann schafft der VfB auch die letzten Meter zum Ligaerhalt.
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