Guatemala-Katastrophe: 15 Häuser für die Ärmsten

Ein Dach, zwei Zimmer: eine glückliche Familie. (Foto: ST)
Tolle Neuigkeiten und vielfaches Dankeschön aus Guatemala überbrachten Wilma Polke und Susanne Friedrich dem Marler Weltzentrum (MWZ), der Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde Marl (ESM) und der Martin-Luther-King-Schule.

Bei einer Sprachreise in das mittelamerikanische Land waren sie Gäste bei der Einweihung von 15 Häusern, die aus Marl finanziert wurden.
Im letzten Jahr berichtete eine Delegation aus Guatemala von den verheerenden Folgen eines Hurrikans: Tote, zerstörte Häuser, Obdachlosigkeit. Spontan kam in Marl die Idee zu einem Hausbauprojekt auf. Vor Ort wurden von den Bewohnern zweier Dörfer die am schlimmsten betroffenen 15 Familien ausgesucht und sichere Orte für einen Neubau gefunden. Die Marler sorgten für das Material, die Dorffamilien für den Bau. So entstanden kleine Häuser mit je zwei Zimmern.

Bei einer feierlichen Zeremonie durften Wilma Polke und Susanne Friedrich als Ehrengäste das Band in deutschen Farben zerschneiden. Sie übergaben den glücklichen Familien zum Einzug Bohnen, Reis und Salz sowie eine Kerze mit einem Kreuz.

Der Dank aus Guatemala gilt allen Menschen, die dieses Projekt ermöglicht haben: durch Bücherspenden an das MWZ, durch Kollekten in der EMS und durch den Sponsorenlauf der Martin-Luther-King-Schule.

Für ein neues Projekt, das vom Guatemalakreis der ESM vorbereitet wird und die Menschen in Guatemala bei einem neuen Hurrikan vor großem Schaden schützen soll, hoffen die Organisatoren auf die Unterstützung der Marler. Dieses Projekt wird vom Evangelischen Entwicklungsdienst gefördert.
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