Krippenausstellung lässt die Rekorde purzeln

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Diese Krippe sucht noch eine Familie (Foto: Klaus Kahl)
Marl: Heimatmuseum | Über mehr als 1200 Besucher konnte sich der Heimatverein Marl bei der diesjährigen Krippenausstellung freuen. „Wir hatten vor zwei Jahren die 1000er-Marke erreicht“, erinnern sich Christel und Klaus Kahl, „und dachten, dass sich diese Zahl nicht mehr steigern ließe.“ Umso überraschter waren die Heimatfreunde, als die diesjährige Krippenausstellung von so vielen Interessenten besucht wurde.

Krippen und Kuchen
92 Krippen aus Marl und den Nachbargemeinden waren in diesem Jahr in der Museumsscheune ausgestellt. Damit sich die Gäste nach dem Ausstellungsbesuch stärken konnten, war ein Krippencafé eingerichtet. Die Eheleute Kahl erhielten dazu von Freunden, Bekannte und Nachbarn insgesamt 38 leckere Kuchen gespendet. Die Besucher hatten die Qual der Wahl - mussten sie sich doch zwischen Christstollen, Obst- und Blechkuchen bis hin zu verschiedenen Sahnetorten entscheiden. Die meisten Back- und Konditorwaren gingen am ersten Tag über die Ladentheke: die Gäste ließen sich gleich zwölf Kuchen schmecken.

Viele fleißige Hände
Um eine so große Ausstellung über eine Woche lang zu betreuen, bedarf es vieler fleißiger Hände. Insgesamt 70 Personen waren im Einsatz: Als Aufsicht bei den Krippen, Helfer im Café, beim Auf- und Abbau der Ausstellung und der Tenne. Trotz der vielen Mühe hatten die ehrenamtlich Tätigen auch reichlich Grund zur Freude, vor allem, wenn sie den Kindern die schönen Krippen zeigen konnten.

Kinder basteln Krippen
Von den 92 Krippen stellten 23 Krippen die Kinder der Grundschule in Sickingmühle und 21 hatten die Kinder vom insel-Türmchen gebastelt, die auch eine Gemeinschaftskrippe zur Ausstellung brachten. Elf Kinder der Käthe-Kollwitz-Schule haben das Programm während der Krippennacht gestaltet. „So viele Kinder waren noch nie im Einsatz“, erinnern sich die Eheleute Christel und Klaus Kahl.

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung
Nach dem Abbau der Ausstellung und noch vor dem Auseinandergehen trafen sich die Helfer zu einem Dankeschön Frühstück. Die Damen und Herren wurden von den Eheleuten Kahl mit einem „auf Wiedersehen im November 2013“ verabschiedet. Denn für die rührigen Heimatfreunde ist klar, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine Krippenausstellung geben wird. „Wir haben auch schon ein Motto. Es heißt: Sterne, die uns begleiten“.

Rupfenkrippe sucht eine Familie
Auch wenn die Ausstellung 2012 schon abgebaut wurde, bleiben die Krippen für Christel und Klaus Kahl noch ein Thema. Sie vermitteln auf Wunsch Bauten von Hauskrippen für die Familie. „Auf dem Weihnachtsmarkt waren unsere Holz-Krippenfiguren sehr gefragt“, berichtet Klaus Kahl. „Diese können von Kindern nach eigener Vorstellung bemalt und zu einer Krippe zusammengestellt werden. Ein Satz von 15 verschiedenen Figuren kostet 15 €.“ Während der Ausstellung wurde eine wunderschöne Rupfenkrippe abgeben, mit dem Hinweis, den Erlös als Spende für das Kinderkrankenhaus in Bethlehem zu spenden. Die Krippe steht ab sofort zum Verkauf. Interessenten wenden sich bitte an

Alle Fragen rund um die Ausstellung beantworten Christel und Klaus Kahl, Feuerbachstraße 29, Telefon 5 58 72. E-Mail: Klaus.Kahl@gmx.de.
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