Rat in Kamp-Lintfort spricht sich für Berliner Siegerentwurf für die Landesgartenschau aus

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So könnte es mal aussehen. (Foto: bbzl böhm benfer zahiri)
In der Ratssitzung am Dienstag in Kamp-Lintfort wurde beschlossen, auf Grundlage des Planungsentwurfs der BBZL-Landschaftsarchitekten das Areal der Landesgartenschau zu gestalten. Der Entwurf aus Berlin gewann den zuvor ausgeschriebenen Wettbewerb. Der Preis war mit 55000 Euro dotiert.

Das Preisgericht beurteilte das Freiraumkonzept so positiv, weil es aus der „stadtprägenden Struktur“ der Goorley, dem dortigen Fließgewässer, einen „klaren grünen Rücken“ und eine „Verbindung zwischen Zechenareal und Kloster“ herstelle und somit „sehr nachvollziehbar“ sei. Weiter heißt es: „Der Parkraum des Zechenparks wird mit Hilfe von grünen Quartiersplätzen mit dem neuen Quartiersplätzen mit dem neuen Stadtquartier vernetzt.“ Bürger können die grünen Plätze nutzen, die zusätzlich entstehen, und der Klostergarten werde „wohltuend im Bestand erhalten“.
Im Bereich des „Wandelwegs“ sollen nur wenige Eingriffe in den Bestand vorgenommen werden. Das Zechengelände soll einen neuen Park erhalten. Außerdem entstehe eine offene Wiesenlandschaft mit einem notwendigen Sicherheits-Landschaftsbauwerk.
Kritisch merkte das Preisgericht an, dass es an „Prägnanz im Sinne einer identitätsbildenden, räumlichen Figur“ fehle.
Am zentralen Platz am Zechenturm sei Gastronomie vorgesehen.
Der Park könne nach der Gartenschau extensiv weiter entwickelt werden. Der Kostenrahmen bewege sich im unteren Bereich aller Arbeiten.
Der Kamp-Lintforter Rat folgte somit der Empfehlung des Preisgerichts einstimmig und beauftragte die LaGa GmbH, mit den Berliner Landschaftsarchitekten einen Vertrag auszuhandeln.
Zurück zum Wettbewerb: Auf die Plätze verwiesen wurden die übrigen eingereichten Vorschläge, die aber auch dotiert wurden. Auf Rang zwei kam der Entwurf von hutterreimann Landschaftsarchitektur aus Berlin (34.000 Euro) und auf Rang drei A24 Landschaft aus Berlin (22.000 Euro).
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