In die Wüste geschickt - Läufer sammelt für die Rembergschule

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Sie hoffen auf viele Spenden (v.l.) : Schulleiter Peter Kalde, Siegfried Rauhut vom Schulförderverein und Läufer Sebastian Lippert. (Foto: PR-Foto Köhring/AK)

Einen Marathon zu laufen ist eine Sache - 250 Kilometer durch die Wüste Gobi zu marschieren eine andere. Aber genau das hat Sebastian Lippert vor und nebenbei möchte er damit noch Geld für einen guten Zweck sammeln.

Am Sonntag, 31. Mai, fällt in Urumqi der Startschuss für den „Gobi March“ eines der „4Deserts“-Rennen des Veranstalters „RacingThePlanet“ - mit dabei sein wird Sebastian Lippert. Ihm geht es aber nicht allein ums Laufen. Mit seinem 250 Kilometer langen Marsch durch die Wüste möchte er die Mülheimer Rembergschule unterstützen. Diese will nämlich ihren Sinnesgarten erneuern und umbauen, dafür fehlt aber noch einiges an Geld.

Sinnesgarten muss erneuert werden

„Ich dachte mir, wenn ich schon laufe kann ich damit auch ein tolles Projekt unterstützen“, so Lippert, der den Schulleiter der Rembergschule, Peter Kalde, persönlich kennt und so von dem Umbauprojekt erfuhr.
Der mittlerweile elf Jahre alte Sinnesgarten der Schule ist überholungsbedürftig und soll um einige Kontaktfelder erweitert werden. „Der Sinnesgarten wird sehr intensiv von uns genutzt. Wir organisieren Treffen mit Senioren aus Pflegeeinrichtungen und unseren Schülern. So führen wir die Schüler schon an ein mögliches Berufsfeld heran. Aber auch andere Schulen nutzen unseren Garten“, erklärt Kalde die Funktion des Sinnesgartens.

Alle ziehen an einem Strang

Bisher hat die Schule schon in verschiedenen Aktionen 8500 Euro für die Renovierung des Sinnesgarten sammeln können - reichen wird das bei Weitem leider nicht. „Die Planung für den Umbau des Sinnesgarten ist so gut wie abgeschlossen. Wir haben einen Stufenplan angelegt, so können wir je nach finanzieller Lage auch nur einen Teil der geplanten Ausbauten verwirklichen“, so Dr. Siegfried Rauhut, erster Vorsitzender des Schulfördervereins.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass die ganze Schule hinter dem Projekt steht. Für uns alleine wäre dieses Projekt allerdings nicht stemmbar, umsomehr freuen wir uns über die unterstützung durch Sebastian Lippert“, so der Schulleiter.

In sieben Tagen durch die Wüste

Für Lippert geht es dieser Tage schon Richtung China, damit er pünktlich zum Start vor Ort ist. Wieso er sich die Wüste Gobi ausgesucht hat? - neben Gobi bieten die „4Desterts“-Rennen immerhin auch Läufe durch die Sahara, die Wüste Atacama und die Eiswüste Antarktis. „Die Wüste Gobi ist tatsächlich das einfachste der Rennen, da es nicht ganz so heiß ist wie in den anderen Wüsten. Zudem setzt sich das Terrain aus Wüste und Steppe zusammen“, erklärt Lippert seine Entscheidung.
Das 250 Kilometer lange Rennen ist in sechs Abschnitte unterteilt und wird in sieben Tagen absolviert. An dem Rennen nehmen über 170 Läufer aus mehr als 40 Nationen teil. Darunter Sportler, Privatpersonen und - wie Sebastian Lippert - Leute, die für einen guten Zweck sammeln. „Tatsächlich rennen tun aber nur die Wenigsten. Es ist mehr ein Ausdauer Marsch “, so Lippert über das Rennen.
Alles über den „Gobi March“ und über Sebastian Lipperts Erfahrungen kann man auf der Seite des Veranstalters unter www.4deserts.com erfahren. Zudem werden Lipperts Eindrücke auch in unserer Bürgercommunity Lokalkompass.de veröffentlicht.

Spenden

Spenden können pro Kilometer (Bitte nicht vergessen, dass das Rennen 250 Kilometer hat) abgegeben werden. Die Spenden können auf das Konto des Fördervereins überwiesen werden:
Inhaber: Schulverein Remberg-Schule
Kto-Nr: 460836441
BLZ: 36250000
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