P. E. Mölmsch und das Abwasser

P. E. Mölmsch | Foto: Zeichnung: Janet Kempken

?: „P. E. Mölmsch, gut eingelebt?“
P. E. Mölmsch: „Ja, bin aber irritiert.“
?: „Ist das Wasser der Ruhr nicht in Ordnung?“
P. E. Mölmsch: „Das Wasser ist prima, wir müssen allerdings demnächst für einige Zeit weichen. Wir müssen weg.“
?: „Wieso?.“
P. E. Mölmsch: „Alle Abflüsse müssen daraufhin untersucht werden, ob sie dicht sind.“
?: „Davon hörte ich. Gilt das nicht nur für Häuser?“
P. E. Mölmsch: „Wohl kaum, denn die Ruhr ist ja auch ein Abfluss. Außerdem können diejenigen, die sich dieses Gesetzt ausgedacht haben, dann noch mehr Geld verdienen.“
?: „Es geht doch um Umweltschutz!“
P. E. Mölmsch: „Firmen produzieren an den Ufern der Flüsse. Atomkraftwerke leiten verstrahltes Wasser ins Wasser. Landwirte versprühen Pestizide und andere Chemikalien, Gentechnik floriert. Seit Jahrhunderten lebt der Mensch in Häusern, nutzt und entsorgt Wasser.“
?: „Sie argumentieren nicht logisch. Hier ist nicht Japan. Viele Firmen werden schon lange kontrolliert. Es kann doch nur gut sein, wenn auch die Häuser keine gefährlichen Stoffe ins Grundwasser sickern lassen!“
P. E.: Mölmsch: „Die Landwirtschaft mit ihrer Chemie haben Sie aber jetzt geschickt unerwähnt gelassen.“
?: „Sicherlich müsste in diesem Bereich mehr kontrolliert werden.“
P. E.: „Das würde aber Interessen von mächtigen Unternehmen stören. Hauskanalsanierung erfreut hingegen Unternehmen, Fortbildungsinstitute und Behörden. Da kann man den weniger gut organisierten Privatmenschen zu Kasse bitten. Welche gefährlichen Stoffe bringt er denn ein?
?: „Ordnung muss sein.“
P. E. Mölmsch: „Ich muss jetzt quak. Tschüß!“

Autor:

Wolfgang Kaup-Wellfonder aus Mülheim an der Ruhr

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