Kreativ-Büros an der Friedenstreppe

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OB Ulrich Scholten, Ulf Lennermann (SWB) und Jürgen Schnitzmeier (Mülheim&Business) ebnen kreativen Nährboden. (Foto: Foto: PR-Foto Köhring/KP)

Von RuhrText

Was passiert mit dem vor zwei Jahren leergezogenen Gebäude der städtischen Wohnungsgesellschaft SWB an der Bachstraße? Mit der Creative Factory Ruhr finden die SWB und die Mülheim & Bussines Gmbh (M&B) darauf nun die passende Antwort. Auf 1000 Quadratmetern stehen dort nun 40 Büros für Kreativschaffende zur Verfügung.



Direkt an der Friedenstreppe, dem Aufgang zur Altstadt, werden die 20 bis 30 Quadratmeter großen Einheiten für „220 Euro warm“ vermietet. Die Creative Factory soll die durch die Games Factory und das Gründerzentrum im Haus der Wirtschaft begonnene Entwicklung fortsetzen. „Die Idee gab es schon seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010. Das neue Konzept beruht auf einer Studie, die wir an der RWTH Aachen in Auftrag gegeben haben“, erklärt M&B-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier. Demnach liegen Kreativ-Quartiere im Trend.

Besonders interessant mache das Projekt – das betonen alle Beteiligten – die innenstadtnahe Lage. „Wir haben uns für die Idee auch andere Immobilien angesehen, sind aber immer wieder in der City gelandet“, sagt Schnitzmeier. Die ÖPNV-Anbindung sei laut SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann ebenso wichtig, wie die Möglichkeit, abends noch etwas essen gehen zu können. „Es ist ein weiterer Schritt zur Belebung der Innenstadt“, ergänzt Oberbürgermeister Ulrich Scholten. Durch die Hochschule Ruhr-West bestehe ja bereits ein kreativer Nährboden.

Gemeinsame Besprechungsräume

Auf vier Stockwerken stehen neben den zwei bis drei Arbeitsplätzen umfassenden Einheiten auch gemeinsam nutzbare Räume, wie den Empfangsbereich oder die Besprechungs- und Sozialräume, zur Verfügung. Auf eine branchenspezifische Eingrenzung wie bei der Games Factory wurde bewusst verzichtet.

Erste Gespräche mit potenziellen Mietern wurden bereits geführt, Abschlüsse gibt es aber noch keine. „Wir sind aber optimistisch, dass in den nächsten Wochen die ersten Mieter einziehen werden“, sagt Jürgen Schnitzmeier. Über die Nachfrage sind sich die beiden Partner vollkommen einig. Schnitzmeier: „Wir streben schon eine Vollvermietung an.“
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