Rocker durften Wache verlassen

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Schwer bewaffneten Polizisten kontrollierten gestern die Zufahrtsstraßen nach Mülheim sowie die Innenstadt. (Foto: Joshua Belack)

Nach dem Großeinsatz am gestrigen Dienstag, 21. Mai, im Stadtgebiet von
Mülheim (wir berichteten) gegen die Rockerszene hat die Polizei
insgesamt 17 Rocker in Gewahrsam genommen.

Verfeindete Gruppen

Die Polizei hat mit den Maßnahmen rechtzeitig auf geplante Auseinandersetzungen verfeindeter Gruppierungen von Bandidos und Hells Angels reagiert. Auf den Hauptverkehrs- und weiteren Zufahrtstraßen rund um die Mülheimer City wurden bis in die Abendstunden nach 20 Uhr Kontrollstellen eingerichtet.

Axtstiele sichergestellt

Nach und nach konnten die 17 Rocker das Polizeipräsidium an diesem Mittwochmorgen wieder verlassen. Zwischenfälle gab es nach dem Einsatz nicht mehr. Daneben stellte die Polizei auch zwei Autos sicher. In einem Wagen, der im Bereich Eppinghofer Straße abgestellt war, fanden die Beamten 40 Axtstiele (Länge rund 120 cm) im Kofferraum.

"Ich bin zufrieden mit dem Einsatzverlauf. Wir haben ein deutliches Zeichen im Kampf gegen die Rockerkriminalität gesetzt. Diesen Weg werden wir auch in der Zukunft beibehalten und alle polizeilichen und rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Wir werden weiterhin die Rockerszene intensiv beobachten und nutzen alle Möglichkeiten im Kampf gegen kriminelle Rockergruppen", so der Einsatzleiter Rainer Pannenbäcker.

Hier geht es zur Bildergalerie des Großeinsatzes.

Hier gibt es mehr zum Hintergrund.
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