Schüler besuchten Israel

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Jerusalem war und ist immer eine Reise wert. (Foto: Reichwein)

18 Mülheimer und Essener Schülerinnen und Schüler hatten jetzt die Gelegenheit, Israel kennen zu lernen. Die Rücklagen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) und die finanzielle Unterstützung der Sparkasse machten es möglich.

Die Schüler, unter ihnen Absolventinnen des Berufskollegs Stadtmitte, waren eine Woche unterwegs. Sie besuchten Tel Aviv, Jerusalem, die Partnerstadt Kfar Saba, das Tote Meer, den See Genezareth, die Golan-Höhen und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Beeindruckt zeigten sich die jungen Erwachsenen davon, dass ihre Altersgenossen in Israel einen bis zu dreijährigen Wehrdienst absolvieren müssen und keine Möglichkeit haben, einen Zivildienst abzuleisten. Begeistert waren die jungen Mülheimer und Essener von der Gastfreundschaft und der aufgeschlossenen Herzlichkeit, mit der sie in Israel aufgenommen wurden.

Überrascht zeigten sich die von den DIG-Vorständen Markus Püll und Günter Reichwein sowie von der aus Deutschland stammenden Israelin Elisabeth Ehrlich durch das Heilige Land geführten Bildungsreisenden von der vergleichsweise entspannten Sicherheitslage. O-Ton: "Die auf den Straßen allgegenwärtigen Soldaten haben uns schon nach kurzer Zeit nicht mehr gestört."

Bedrückend und lehrreich zugleich war der Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem. O-Ton: "Dort haben wir begriffen, dass das Menschheitsverbrechen des Holocaust niemals vergessen werden darf!" Dass es ein nicht selbstverständliches Privileg ist friedlich und kooperativ mit den Menschen in seinen Nachbarländern zusammen zu leben, wurde den jungen Deutschen aus dem Ruhrgebiet beim Ortstermin mit den UN-Blauhelm-Soldaten im umkämpften Dreiländereck Israel-Syrien-Libanon auf den Golan-Höhen vor Augen geführt. O-Ton einer Schülerin: Jetzt weiß ich erst, wie wertvoll die Europäische Union ist. Thomas Emons
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