Sicherheit im Internet # 5

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In der heutigen Folge der Reihe „Sicher durch das Internet“ befasst sich Frank Schwalfenberg mit dem Thema „Downloads - was lade ich wo herunter?




Mit Download wird für gewöhnlich das Herunterladen von Dateien aus dem Internet bezeichnet, dass heißt ich kann mir Programme, Musik, Videos und alles mögliche Andere auf meinen Computer laden. Leider ist es wie im echten Leben auch, wo ich von woanders sprichwörtlich Pest und Cholera bekommen kann, also Dinge die ich eigentlich gar nicht haben möchte. Sogar Musikdateien können verseucht sein. Deshalb gibt es eine Grundregel: Dateien nur aus sicheren Quellen beziehen. Gerade auch auf dem Handy sollten Apps nur aus dem jeweligen offiziellen Appstore bezogen werden.

Programme aus erster Hand


Wenn ich Programme quasi direkt bei der Herstellerorganisation beziehe, muss ich natürlich dem Hersteller vertrauen, aber das ist im Prinzip genauso wie wie beim Autokauf. Wenn mir der Autoverkäufer etwas komisch erscheint würde ich dort nie ein Auto kaufen. Im Internet ist es wichtig die Originalwebseite zu besuchen und nicht irgendeine beliebige andere die das Programm (angeblich) auch anbietet.
Falls ich auf einer Webseite sehe, ich solle irgendein anderes Programm herunterladen, damit ich die Seite nutzen kann oder mein Virenschutz sei nicht in Ordnung sollten sofort alle Alarmglocken klingeln.
Es empfiehlt sich eher den Programmnamen zu googeln und schauen ob es einen Originalhersteller gibt. Bewährt hat sich auch nach „programmname wiki“ zu suchen und zu sehen ob das Programm auf Wikipedia vertreten ist. Dort bekomme ich meistens auch immer den Link zum Hersteller.

Apps und Programme aus dem Appstore


Aktuelle PCs und Handys haben in der Regel einen Appstore (also einen virtuellen Laden) aus dem Produkte im weitesten Sinne bezogen werden können. Bei Windows gibt es so einen seit Windows 8. In diesen Stores bekomme ich Apps, Programme, Bücher, Musik, Videos und so weiter. Artikel in diesen gelten als relativ sicher, da sie vom Anbieter regelmäßig überwacht werden. Bei Appstores, die nicht von vornherein auf dem Gerät installiert sind, gilt es vorsichtig zu sein..

Sichere Downloadquellen:


Neben dem Hersteller und dem Appstore gibt es für Programme einige Seiten im Netz, die redaktionell betreut werden. Dies hat den Vorteil, dass ich nicht immer den jeweiligen Programmnamen kennen muss. Über spezielle Suchfunktionen kann ich dort mich zu dem jeweiligen Programm, was mich interessieren könnte durchhangeln. Hier empfehle ich die Internetseiten: www.heise.de, www.chip.de und www.pc-magazin.de. Dort gibt es dann jeweils die Rubrik „Downloads“ wo es weiter geht.

Vorsicht bei Zugaben


Bei vielen Downloads werden zusätzliche Programme empfohlen, entweder ein zusätzlicher Virencheck oder irgendeine sogenannte Toolbar, die ich angeblich auch brauche. Oft taucht so ein Hinweis erst bei der Installation des Programmes auf.
In 99 Prozent aller Fälle brauche ich diese nicht und sie belasten nur meinen Computer. Also entsprechend die Häkchen entfernen, bzw. dankend ablehnen.

In der kommenden Folge werden wir uns mit sicheren Geldgeschäften im Internet beschäftigen, weil sogar jemand der gar kein Onlinebanking macht und nichts im Netz bestellt Opfer skrupelloser Betrüger sein kann.
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