Sport für Flüchtlinge

Der Landessportbund freut sich darüber, dass das neue Integrationsprojekt „Sport für Flüchtlinge“ von den Vereinen so gut angenommen wird

Sie stammen aus dem Irak, aus Syrien oder aus dem Kosovo und haben eines gemeinsam: Sie sind begeisterte Sportler. In Nordrhein-Westfalen haben sie eine neue Heimat gefunden – auch sportlich. Ob Fußball, Volleyball oder Leichtathletik – Sport verbindet über Landes- und Kulturgrenzen hinweg. Daher fördert der Landessportbund NRW (LSB) das Projekt „Sport für Flüchtlinge“ und rannte bei den Sportvereinen in NRW damit offene Türen ein. Die Fördermaßnahme für 471 Sportvereine wurde auf 211 000 Euro verdoppelt. Mit jeweils 500 Euro pro Verein in 52 Städten und Kreisen sollen die zusätzlich anfallenden Kosten für Honorare, Übungsleiter oder Sportgeräte abgedeckt werden. Die Aktivitäten reichen vom klassischen Kursangebot über die Sprachförderung für Flüchtlinge bis hin zur Sammlung von Sportkleidung.

„Zur Integration gehört eben auch die soziale Integration. Hier können unsere Sportvereine einen wertvollen Beitrag liefern. Deshalb soll die Politik dieses Engagement nutzen und würdigen“, betont LSB-Präsident Walter Schneeloch. Er fordert die Sportvereine in NRW dazu auf, sich unter anderem verstärkt in die kommunalen Netzwerke der Integrationsarbeit einzubinden und die interkulturelle Schulung für Vereinsmitarbeiter auszubauen. Der LSB NRW betreibt seit über 25 Jahren bereits erfolgreiche Arbeit im Bundesprogramm „Integration durch Sport“.

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