FCB gegen BVB oder Lewandowski gegen Aubameyang

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Trifft Pierre-Emerick Aubameyang (l.) auch gegen den FC Bayern München? Bislang traf der Dortmund-Stürmer in jedem der sieben Bundesliga-Spiele. (Foto: Stephan Schütze)
 
Der Kapitän ist wieder an Bord. Benedikt Höwedes gab nach über vier Monaten Verletzungspause am Donnerstagabend in der Europa League sein Startelf-Comeback für den S04. (Foto: Gerd Kaemper)

Keine Frage: Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund am Sonntagabend stellt den kompletten 8. Spieltag in den Schatten. Beim Spiel zwischen dem Tabellenersten und Tabellenzweiten stehen die Ballermänner beider Klubs im Fokus.

Fakt ist vor dem Anstoß am Sonntagabend (17.30 Uhr): Der FC Bayern bleibt definitiv Tabellenführer, egal wie der Klassiker in der Allianz-Arena ausgehen wird. Denn der deutsche Rekordmeister hat vor dem 8. Spieltag bereits vier Punkte Vorsprung auf die Schwarz-Gelben. Kein Wunder, schließlich hat die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola bislang alle sieben Bundesliga-Spiele gewonnen. Und das bei einem Torverhältnis von 23:3. Entscheidenden Anteil an den vielen erzielten Toren hat Stürmerstar Robert Lewandowski. Der Pole steht schon jetzt bei zehn Saisontoren. Durch seinen Doppelpack gegen Mainz am vergangenen Wochenende liegt er jetzt bei 101 Toren in 168 Spielen. Pikant: 74 davon erzielte Lewandowski für Dortmund. Sein Nachfolger bei der Borussia steht ihm aber auch in nichts nach. Pierre-Emerick Aubameyang erzielte bislang 38 Tore in 72 Spielen und traf zudem bislang an jedem (!) Spieltag. Ein Novum. Denn den Rekord stellte der Gabuner bereits am sechsten Spieltag auf, um dann am siebten Spieltag direkt noch zwei Tore gegen Darmstadt folgen zu lassen, womit er nun bei neun Treffern steht.

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Die Dortmunder scheinen für das Mega-Duell ausgeruhter. Trainer Thomas Tuchel schonte beim Europa League-Spiel am Donnerstagabend in Saloniki gleich fünf seiner besten Spieler. Kapitän Mats Hummels, Sokratis, Shinji Kagawa, Ilkay Gündogan und eben jener Aubameyang flogen erst gar nicht mit, sondern blieben im Ruhrgebiet. Ganz klar: Tuchel legt den Fokus auf den Sonntag. Überrascht der FCB dann vielleicht mit seinem Kader? Arjen Robben, der zuletzt am dritten Spieltag spielen konnte, trainierte diese Woche wieder auf dem Vereinsgelände. Der Dortmund-Schreck könnte also noch kurzfristig in den 18er-Kader berufen werden. Die Show wird er Lewandowski und Aubameyang aber nicht stehlen können.

Neben dem Knaller-Duell finden aber selbstverständlich auch noch acht weitere Partien statt. So eröffnen Darmstadt und Mainz am Freitagabend den Spieltag. Der Aufsteiger geht in diesem Duell zum ersten Mal als leichter Favorit in ein Bundesliga-Spiel dieser Spielzeit. Bislang verloren die „Lilien“ nämlich nur gegen den FC Bayern München, während man unter anderem Leverkusen und Bremen besiegte und Schalke und Dortmund einen Punkt abknöpfte. Oder gelingt dem FSV Mainz am „Böllenfalltor“ heute Abend (20.30 Uhr) eine Überraschung?

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Für eine Überraschung sollten Hannover 96 und der VfB Stuttgart dringend sorgen. Während der VfB immerhin einmal gewann, aber Tabellenvorletzter ist, konnte Hannover als einziges Bundesliga-Team noch keinen einzigen Sieg einfahren. Gelingt es gegen Bremen am Samtagnachmittag? Die Hanseaten sind in einer kleinen Krise und verloren zuletzt dreimal in Folge. Eine weitere Niederlage an der Leine und der SVW steckt endgültig mitten im Abstiegskampf, aus dem sich mit Borussia Mönchengladbach zuletzt auch ein Champions League-Teilnehmer befreien konnte. Unter Interimstrainer André Schubert gewannen die „Fohlen“ beide Spiele, mussten am Mittwoch in der Champions League aber eine sehr späte und unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen den megareichen Klub Manchester City hinnehmen. Am Samstag gastiert nun auch noch ausgerechnet der Tabellenvierte VfL Wolfsburg im Borussia-Park. Die „Wölfe“ verloren ebenfalls am Mittwoch und ebenso gegen ein Team aus Manchester. Bei Manchester United mit Weltmeister Bastian Schweinsteiger mussten Julian Draxler und Co. ebenfalls wie die Gladbacher trotz einer 1:0-Führung eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Hier dürfte also ein spannendes und enges Spiel zu erwarten sein.

Gibt es das am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) auch „auf Schalke“ oder marschieren die Königsblauen wie zuletzt auch zum nächsten Sieg? Es wäre der siebte Pflichtspielsieg in Folge und damit würde man alle Spiele gewinnen, die es seit der vergangenen Länderspielpause zu spielen gab. Kurios: Nach dem Heimspiel gegen Köln am Sonntag folgt wieder eine Länderspielpause. Bleibt Ralf Fährmann gegen Köln 89 Minuten ohne Gegentor hat er seinen Bundesliga-Rekord nicht nur eingestellt, sondern übertrumpft. Schon nach dem Spiel am Donnerstag gegen Asteras Tripolis (4:0) konnte Fährmann über 489 Pflichtspielminuten ohne Gegentor jubeln und damit einen persönlichen Rekord aufstellen. Bislang steht Fährmanns Rekord in der Bundesliga ohne Gegentor bei 407 Minuten. Die Kölner werden aber natürlich etwas dagegen haben, bei diesem Rekord zu helfen. Und Schalke ist gewarnt: In der vergangenen Spielzeit gewannen die „Domstädter“ beide (!) Partien gegen den S04.

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Der 8. Spieltag in der Übersicht:
Darmstadt - Mainz (Fr.)
M'gladbach - Wolfsburg
Hannover - Bremen
Hertha BSC - Hamburg
Hoffenheim - Stuttgart
Ingolstadt - Frankfurt (alle Sa.)
Schalke - Köln
FC Bayern - Dortmund
Leverkusen - Augsburg (alle So.)
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