Exil

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Migration aus einer anderen Perspektive: Zeche Hannover präsentiert Ausstellung zur Auswanderung aus Westfalen nach Amerika im 19. und 20. Jahrhundert

Nathalie Memmer
Nathalie Memmer | Bochum | am 02.04.2017

„In unserer Pfarrgemeinde in Stiepel engagiere ich mich für Flüchtlinge. Die suchen, wenn möglich, Halt bei Verwandten oder Bekannten aus der Heimat, die in der Nachbarschaft leben. Meinen Vorfahren, die in die USA ausgewandert sind, ging es genauso“, erzählt Ellen Rüttermann. Sie ist eine Nachfahrin von Wilhelm Kabeisemann, der 1853 den Wechsel über den großen Teich wagte. Ein Silberlöffel, den er dabei bei sich trug, ist...

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Stolpersteine verhindern das Vergessen 1

Sahin Aydin
Sahin Aydin | Essen-Süd | am 22.11.2016

Essen: Stolperstein für Familie Rosenberg | Am Montag, 21.11.2016 hat der ehemalige Ratsherr der Stadt Bottrop Sahin Aydin in Kooperation mit der DFG-VK Gruppe Essen (Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) in Essen-Rüttenscheid drei Stolpersteine verlegen lassen. Die Stolpersteine erinnern vor dem Haus Moorenstraße 35 an die vom NS-Gewaltregime verfolgte Familie Rosenberg.

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Auslandsgesellschaft NRW e. V. - Herbstprogramm startet diese Woche: Podium „Roma im Gespräch“ und Chansons gegen das Vergessen

Pascale Gauchard
Pascale Gauchard | Dortmund-City | am 31.08.2015

Dortmund: Auslandsgesellschaft NRW e.V. | Konzerte und Filmabende, landeskundliche Vorträge, Gesprächskreise und interkulturelle Abende, Diskussionsforen über aktuelle gesellschaftliche Themen in den Bereichen „internationale und europäische Politik“, „Zuwanderung und Integration“: Bis Mitte Dezember werden über 100 Veranstaltungen stattfinden. Gleich mit zwei besonderen Abenden startet das Programm in der nächsten Woche: Das Chansonkonzert von Maegie Koreen „Kleine...

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„Ich ging in die Küche und da saß Nelson Mandela“

Antje Geiß
Antje Geiß | Dortmund-City | am 30.04.2015

Vor fast 80 Jahren flieht sie mit ihren Eltern aus Hitlerdeutschland, kämpft in Südafrika gegen die Apartheid und wird für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Jetzt berichtete die Journalistin Ruth Weiss von ihrem bewegten Leben im Westfalenkolleg. 1948:Die junge deutsche Waise Sara, aufgeschlossen und blond, kommt aus dem zerbombten Deutschland nach Südafrika und wird mit offenen Armen von ihrer neuen Familie, sehr...

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"Stück für Stück" - Maegie Koreen singt Chansons

Gelsenkirchen: Neue Synagoge | 24 facettenreiche Chansons gegen das Vergessen, eingebettet in die Biografien zweier jüdischer Kleinkünstlerinnen stellt Maegie Koreen am 23. März in ihrem neuen Programm „Kleine Bühne im Exil“ im Rahmen ihrer Reihe „Chanson Café Europa“ in der Neuen Synagoge vor. Eine Hommage an die beiden Kleinkünstlerinnen und Chanseusen Annemarie Hase und Stella Kadmon soll Maegie Koreens Auftritt am Sonntag, 23. März, 17 Uhr, in der...

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Max Beckmanns Weg nach Amerika

Max Beckmanns künstlerische Phase des Umbruchs, beginnend mit der Machtübernahme der Nazis und seiner Auswanderung in die Staaten, zeichnet die Kabinettausstellung im Kunstmuseum, Synagogenplatz 1, nach. Unter dem Titel „Max Beckmann. Von Europa nach Amerika“ kombinieren Kunstmuseum und Sammlung Ziegler Beckmann-Werke aus eigenem Bestand mit den Leihgaben von Zeichnungen aus dem Nachlass von Mathilde Q. Beckmann (Museum...

Info- und Kulturabend zum Flüchtlingstag 2011

Pascale Gauchard
Pascale Gauchard | Dortmund-City | am 27.09.2011

Dortmund: VFZ e.V. | Zu einem Info- und Kulturabend lädt der Dortmunder Arbeitskreis Flüchtlinge am Freitag, 30 September um 18 Uhr im VFZ, Münsterstr. 9-11, 44145 Dortmund ein. Neben Informationen über das Leben unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Dortmund wird die Erzählerin Odile Néri-Kaiser mit Ihren „Geschichten aus dem Exil“ das Publikum auf dem Weg in die Fremde mitnehmen. Odile Néri-Kaiser hat viele Jahre lang Migrant/innen...

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Juan De Dios' Leben als Film: Knapp dem Tod entronnen

Nele Cent-Roppel
Nele Cent-Roppel | Düsseldorf | am 13.09.2010

Düsseldorf: Düsseldorf | Juan de Dios blickt ernst in die Kamera. Neben seinem Saxofon ist seine Frau Monika Bandera sein größter Halt. Haft, Folter, Erschießungen und schließlich Flucht – der 79-jährige Exil-Kubaner, der einst auch im legendären Buena Vista Social Club spielte, hat eine Menge in seinem Leben mitgemacht. Jetzt soll sein aufregendes Leben für das Fernsehen verfilmt werden. Grundlage für die Dokumentation soll die...