Nach Kellerbrand: Frau mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus

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Wattenscheid - Bei einem Kellerbrand an der Hammerstraße wurde am Donnerstagabend (13.) eine Hausbewohnerin mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.


Mit Fluchthaube gerettet

Beim Eintreffen der Feuerwehr gegen 20 Uhr war aus dem rechten Bereich des Kellers im Anbau des Hauses eine Rauchentwicklung zu erkennen. Im 2. Obergeschoss machte sich eine Bewohnerin am Fenster bemerkbar. Die Menschenrettung wurde mit einem Trupp unter Atemschutz eingeleitet. Die Person wurde mit einer Fluchthaube aus dem Haus gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Nach der Untersuchung durch den Notarzt transportierte der Rettungsdienst die Bewohnerin mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Hohe Temperaturen

Zeitgleich gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit einem Strahlrohr und Wärmebildkamera zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Aufgrund der durch den Brand entstandenen hohen Temperaturen im Keller und des daraus entwickelten Wasserdampfs mussten die Trupps durch weitere Trupps abgelöst werden. Nachdem die letzten Glutnester abgelöscht waren und mit der Wärmebildkamera der Keller noch mal kontrolliert wurde, schalteten die Stadtwerke die Energieversorgung ab. Drei weitere Personen aus dem Haus konnten ihre Wohnungen nicht mehr nutzen, sie kamen aber bei Verwanden oder Bekannten für die Nacht unter. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Schadenshöhe und –ursache werden durch die Polizei ermittelt.

49 Hilfskräfte vor Ort

Bei diesem Einsatz wurden 49 Einsatzkräfte eingesetzt, dabei wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Wattenscheid Mitte und Heide unterstütz.
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