Parkour in Wattenscheid – der Weg ist das Ziel

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Die Bewegungslandschaft ermöglicht einen variablen Aufbau und kann vielfältig genutzt werden.

Auf der Straße lässt er Passanten ungläubig staunen, jetzt ist der Trendsport Parkour auch im Klaus-Steilmann-Berufskolleg und im Louis-Baare-Berufskolleg angekommen. Bei einer ersten Trainingseinheit mit Schülern und Lehrern wurde die neue Bewegungslandschaft nun eingeweiht.

Matthias Esser, Dozent der Sporthochschule Köln und Weltmeister im Parkour, leitete die Teilnehmer bei der offiziellen Einweihung der modularen Bewegungslandschhaft an, um ihnen erste Schritte in Sachen Parkour beizubringen.
"Uns ist es besonders wichtig, dass wir, als Lehrer, ebenfalls geschult werden, damit wir den Schülern künftig möglichst viele Angebote machen können", erklärt Sportlehrer Martin Schulz.

Bewegungskompetenz und Teamfähigkeit


Die über 4.000 Schüler der beiden Wattenscheider Berufskollegs sollen künftig im Sportunterricht nicht nur ihre Bewegungskompetenzen verfeinern, sondern auch in Sachen Teambuilding fitgemacht werden. Die Sportlehrer der beiden Berufskollegs hoffen, durch Parkour die Kreativität ihrer Schüler zu wecken, denn richtig oder falsch gibt es hier nicht. Die moderne Variante des Turnens motiviert dazu, aus eigener Kraft Hindernisse zu überwinden.
"Es gibt keinen Wettkampf, jeder kann nach seinen eigenen Möglichkeiten aktiv werden. Besonders gut gefällt mir die Übertragungsmöglichkeit: Beim Überwinden der Hindernisse werden Willensstärke und Durchhaltevermögen gestärkt, das lässt sich gut auf den beruflichen Weg übertragen", so Martin Schulz.

Eigenes Tempo statt Wettkampf


Die Bewegungslandschaft, die sich variabel in einen Fitnessparcours oder eine Kletterwand verwandeln lässt, haben die beiden Berufskollegs gemeinsam für 15.000 Euro angeschafft. Dabei wurden Gelder von den jeweiligen Fördervereinen und aus dem Schulentwicklungspreis 2015 genutzt.
Auch die beiden Berufskolleg-Leiter Andreas Zimmermann und Helmut Breitkopf freuen sich über das neue Bewegungsangebot.
Der Schulsport soll mit dem Parkour-Angebot nicht nur auf die Wirkung der körperlichen und motorischen Dimension der Entwicklung beschränkt sein, sondern wird als wichtiger Ansatzpunkt ganzheitlicher Erziehung gesehen. Die Bewegungslandschaft ermöglicht einen variablen Aufbau und kann vielfältig genutzt werden.
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