Richtkranz über dem Feuerwehrhaus: Rohbau für die Löscheinheit Günnigfeld ist fertiggestellt

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Die Löscheinheit Günnigfeld, die Jugendfeuerwehr Günnigfeld und die Sondereinheit Verpflegung feierten Richtfest.
 
Der Richtkranz schmückte das Feuerwehrhaus Nord-West.

Der Rohbau für das Feuerwehrhaus Nord-West an der Osterfeldstraße ist fertig. In der vergangenen Woche feierten die Löscheinheit Günnigfeld, die Jugendfeuerwehr Günnigfeld und die Sondereinheit Verpflegung Richtfest. Das neue Gebäude soll die bisherige Unterkunft an der Grundschule Günnigfeld an der Böckenbuschstraße ersetzen.

„Wir gehen einen wichtigen Schritt, die Ausstattung für die Freiwillige Feuerwehr zu verbessern“, betonte Sebastian Kopietz, Dezernent für Personal, Recht und Ordnung, während des Festaktes. Denn die Freiwillige Feuerwehr sei elementar für den Brandschutz und trage dazu bei, „dass die Bürger sich sicher fühlen und es vor allem auch sind“.
Vor etwa einem halben Jahr wurde der Grundstein für das dreigeschossige Gebäude an der Osterfeldstraße gelegt, da das jetzige Gebäude an der Grundschule, das aus dem Jahr 1952 stammt, mittlerweile zu klein ist. Mit knapp 2,5 Millionen Euro schlägt das Bauprojekt zu Buche. Das künftige Gebäude soll Platz für vier Feuerwehrfahrzeuge bieten und zudem Umkleiden, Sanitäreinrichtungen, Büro, Jugend-, Schulungs- und Aufenthaltsraum für insgesamt 67 Feuerwehrleute bereithalten.

Beginn des Innenausbaus

Der Innenausbau des Feuerwehrhauses, das eine Bruttogrundfläche von knapp 1.000 Quadratmetern haben wird, kann beginnen, nachdem in dieser Woche die Rolltore und die Fenster eingebaut wurden. Löschzugführer Karl Appelhoff hält es für „sehr realistisch“, dass die Feuerwehr Günnigfeld das neue Haus noch vor Weihnachten beziehen kann. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan“, verdeutlichte er. Bis zum April 2018 sollen dann noch die Arbeiten an den Außenanlagen erfolgen.
Karl Appelhoff schlug zusammen mit Sebastian Kopietz, Bezirksbürgermeister Manfred Molszich sowie Simon Heußen, dem neuen Chef der Bochumer Berufsfeuerwehr, die letzten Nägel in den Rohbau. Zuvor hatte Zimmermann Walter Goronzi von der Firma Holzbau Schmidtke, die den Dachstuhl fertiggestellt hat, in seinem Richtspruch den Schutz des Heiligen Florian für das neue Feuerwehrhaus erbeten, traditionsgemäß auf das Wohl der zukünftigen Nutzer des Gebäudes getrunken und sein Glas zerschmettert. Im Anschluss stimmte das Blasorchester Günnigfeld das „Steigerlied“ an.

Besichtigung des Rohbaus

Danach war der Rohbau zwischen Blumenhof Bieniek und Wohnbebauung zur Besichtigung freigegeben. Treppauf, treppab liefen die Mitglieder der Lösch- und Verpflegungseinheit und der Jugendfeuerwehr sowie die interessierten Besucher, um sich ein Bild von dem zukünftigen Gebäude an der Osterfeldstraße zu machen.
Bezirksbürgermeister Manfred Molszich freute sich über das neue Feuerwehrhaus in Günnigfeld und hoffte, „dass ich es in meiner Legislaturperiode erlebe, dass auch der Grundstein für ein neues Gebäude des Löschzuges Heide gelegt wird“. Da das Haus für Höntrop / Eppendorf schon fertiggestellt sei, gebe es dann drei neue Feuerwehrhäuser in Wattenscheid.
Wie Dezernent Sebastian Kopietz bestätigte, seien neue Gebäude sowohl für den Löschzug Heide als auch in Linden geplant. Zudem habe man in Gerthe damit begonnen, ein neues Gerätehaus zu bauen.
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