Der Alte Schützenverein 1788 Westenfeld hat einen neuen Regenten

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Bilder:Karl Heinz Lehnertz - Text : Christina Knappe
 
Bilder:Karl Heinz Lehnertz
Gut Schuss“ heißt es jetzt für Hermann Appelbaum den ersten, der in die Fußstapfen seines Vorgängers, Ex-Kaiser Günther Sendt tritt und für zwei Jahre die Regentschaft übernimmt. Seine Begleiterin durch die Regentschaft ist seine Lebensgefährtin Königin Bärbel Panfil, die erste, die sich Anja Lulka und Marlis Siebert zu ihren Ehrendamen nahm.

Die Schirmherrschaft hat Paul Appelbaum übernommen, Sven Gathmann und Martin Wantoch wählte Hermann Appelbaum zu seinen beiden Adjutanten. Martin Wantoch übernahm für den erkrankten Sven Gahtmann die Königsaufgaben zum Schützenfest. Auf diesem Wege wünschen alle Westenfelder Schützen und Schützinnen, Sven Gathmann gute Besserung.

In der Sevinghauser Gänsereiterhalle begann der Abend mit der Eröffnung durch die Vorsitzende Rosi von Truczynski. Im Anschluss spielten der Höntroper Gänsereiter Spielmannszug und die Kapelle Langendreerer Dorfmusikanten vor der offiziellen Krönung den Großen Zapfenstreich. Nach dem Inthronisieren feierte der König samt Gefolge und allen Gästen mit der Band & more PAN , dem Stargast Simon Krebs und dem Traumschifftrompeter Many van Dits. Sänger Simon Krebs begeisterte alle mit seiner Show„“Elvis And Evergreens“. Im Anschluss ging es mit einem musikalischem Programm weiter. Mit einem Festumzug und zahlreichen Gastvereinen ging das Schützenfest dann am Sonntag zu Ende.

Ein kleiner Auszug aus der Chronik des Alten Schützenvereins 1788 Westenfeld e. V 226 Jahre – Eine Zahl, die Anlass bietet zurückzuschauen, aber auch nach vorne zu schauen. Doch bei all den Jahren reicht kein kurzer Blick in die Vereinschronik. Schon vor 1788 sollen die Westenfelder Bauern Schützenfeste gefeiert haben, unter der französischen Herrschaft von 1807 bis 1813 waren Schießübungen hingegen verboten. Überlieferungen aus alter Zeit sagen dagegen von den Jahren der Franzosenherrschaft 1807 bis 1813, dass die Schießübungen und Schützenfeste eingestellt und auch hinterher nicht wieder aufgenommen wurden, weil auch aus Westenfeld Junggesellen in das napoleonische Heer angereiht wurden und die schmachvollen Zeiten der Fremdherrschaft keine Zeit zur Veranstaltungen von Festen zuließ. Erst 1824 fand auf „ Peter und Paul „ wieder ein glänzendes Schützenfest statt. Im Jahre 1788, so sagt der Alte Schützenverein, sei er aus der Taufe gehoben worden.
Der silberne Vogel mit dieser Jahreszahl, angedacht auf dem Schmuck der Königskette, und ein Aufruf in der Wattenscheider Zeitung vom 19. April 1888 scheinen diese Annahme zu bestätigen. In ihm heißt es: “Westenfelder Junggesellen – Scheibenschießen“ (Für den Leser sei hinzugefügt, dass der Verein seinerzeit den Namen „Schützenverein der Jugend – und ehemaligen Junggesellen „ führte) Und doch bestehen berechtigte Gründe, auf ein noch älteres Geburtsjahr zu schließen. So ist die Historie des Alten Schützenvereins durchaus wechselhaft. Es hat viel Höhen im Vereinsleben gegeben. Die Vereinsniederschriften sind untrügbare Zeugen frohen Gestaltens und Erleben, das bei den Schützenvereinen von altersher zu Hause war. Diese Art, verbunden mit der Freude am Schießsport, bedingte ihre Volksverbundenheit, die sich bis auf den heutigen Tag erhielt.

Link vom ASV - Westenfeld
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