Kriminelle im Visier: Kontrollaktion der Polizei an wichtigen "An- und Abreiserouten"

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Polizei NRW Innenministerium NRW Foto: Jochen Tack

Im Rahmen des landesweiten Fahndungs- und Kontrolleinsatzes führte die Kreispolizeibehörde Wesel am Mittwoch (05.04.2017) Kontrollaktionen durch. Von 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr überprüften 70 Polizeibeamtinnen und -beamte an den Ein- und Ausfallstraßen im Kreisgebiet Personen und Kraftfahrzeuge. Hierbei wurde unter anderem die Einhaltung der Gurtpflicht sowie das Verbot des Gebrauchs von Handys ohne Freisprecheinrichtung überprüft.

Dabei ahndete die Polizei Verkehrsverstöße mit Verwarngeldern und Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Neben der allgemeinen Verkehrsüberwachung hatte die Polizei auch die An- und Abreiserouten mobiler, organisierter Verbrecherbanden im Bereich der Fahrzeug- und Einbruchskriminalität im Visier. Daher setzte der Einsatzleiter Kriminalrat Oliver Olbers auch zivile Beamtinnen und Beamte ein, die verdeckt im Bereich von Wohn- und Gewerbegebieten nach Tatverdächtigen fahndeten.

Einsatzleiter Olbers betonte: "Nachhaltig und gezielt erhöhen wir mit diesem Kontrolltag den Fahndungs- und Kontrolldruck, um somit Straftaten zu verhindern und Einreise- und Fluchtwege zu erkennen. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls ist ein zentrales Thema der Polizei im Kreis Wesel."

Insgesamt hielt die Polizei mehr als 140 Fahrzeuge an und überprüfte 178 Personen. Bei zwei Personen wurden Betäubungsmittel sichergestellt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt.
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