Breitbandausbau: RWE will 750 Haushalte in Bislich mit schnellem Internet versorgen

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Von links: Rainer Hegmann, Ulrike Westkamp, Franz Michelbrink, Hans-Jürgen Katemann und Johannes Opgen-Rhein. (Foto: privat)

Nachdem die Ortsteile Drevenack, Gahlen und die Stadt Hamminkeln bereits über das schnelle Internet mit Glasfasertechnik verfügen und die Bauarbeiten in Mehrhoog begonnen haben, soll jetzt auch Bislich die Breitbandtechnik erhalten. Rund 750 Haushalte sind für das schnelle Internet in Bislich vorgesehen.

„RWE als Partner der Kommunen trägt mit dem Verlegen von Leerrohren wesentlich zur Verbesserung der Breitbandversorgung auf dem Land bei. Gerade für Regionen, die aufgrund ihrer ländlichen Struktur für die meisten Anbieter uninteressant sind, hat dies eine besondere Bedeutung. Das flächendeckende Angebot mit breitbandigem Internet ist zu einem entscheidenden Standortfaktor für private und geschäftliche Ansiedlungen geworden.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ist überzeugt: „Der weitere Ausbau der Breitband-Infrastruktur trägt wesentlich zu einer höheren Lebensqualität bei. Schnelle Internetzugänge sind für die meisten Menschen ein Muss und erhöhen die Attraktivität von Bislich.“

Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr von RWE, freut sich über die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Wesel und sagt: „Die Stadtwerke haben durch den Verkauf von rund 6 Kilometer Leerrohren an RWE, im Bereich Diersfordt und Bislich, zum Zustandekommen des Projektes beigetragen“. Franz Michelbrink erläutert dazu. „ Auch wenn wir in der Stadt für unterschiedliche Energiebereiche verantwortlich sind, unterstützen wir uns sinnvoll bei verschiedenen technischen Projekten und arbeiten zum Wohle der Weseler Bürger kosteneffektiv zusammen. So genehmigt RWE uns nach dem Kauf der Leerrohre, noch zusätzliche Leerrohre einzuziehen, um eine Verbindung zu unserer Gasübernahmestation sowie zu den Kläranlagen Diersfordt und Bislich herzustellen.“

Die Tiefbauarbeiten zum Breitbandprojekt haben bereits im Mai begonnen. Für die Breitbandtechnik verlegt die Westnetz GmbH in Bislich rund zwölf Kilometer Leerrohre und errichtet dafür sechs Kabelverzweiger (KVz) und sechs Multifunktionsgehäuse (MFG).

Mit den Glasfaserleitungen sind Geschwindigkeiten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Download) möglich. „Im Gegensatz zu kabellosen Verbindungen ist die Übertragungsrate von bis zu 100 Megabit pro Sekunde wetterunabhängig möglich und die Bandbreite ist nicht abhängig von der Anzahl anderer Internetnutzer“, erklärt Geschäftsführer Robin Weiand von RWE FiberNet.
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