Charlotte Quik begrüßt das Kita-Rettungsprogramm: "Nur so wird der drohende Kollaps vieler Kindertagesstätten in NRW verhindert"

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Charlotte Quik MdL.

Der Landtag in Düsseldorf hat am Donnerstag den von den regierungstragenden Fraktionen eingebrachten Antrag zur Rettung der chronisch unterfinanzierten Kindertagesstätten in NRW beschlossen. Darüber zeigt sich Charlotte Quik MdL, auch stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend, erleichtert: „Nur so wird der drohende Kollaps vieler Kindertagesstätten in NRW verhindert.“

Kita-Situation ist vielerorts dramatisch

Die Situation der Kitas in NRW ist vielerorts dramatisch. Zahlreiche Träger befinden sich durch die chronische Unterfinanzierung in schwerer finanzieller Not. Ursächlich dafür ist die Ausgestaltung der Kindpauschalen, die sich bis zum Kindergartenjahr 2015/ 2016 jedes Jahr automatisch um 1,5 Prozent erhöhten. Diese Erhöhung konnte jedoch vor allem die deutlich schneller gestiegenen Personalkosten nicht auffangen. An diesem Umstand hat auch ein von der abgewählten rot-grünen Landesregierung eingebrachtes Gesetz nichts geändert, mit dem die Dynamisierung der Kindpauschalen temporär auf drei Prozent angehoben wurde. „Die alte Landesregierung hat es in den vergangenen sieben Jahren nicht geschafft, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und den Kirchen das Kinderbildungsgesetz und dessen sichere Finanzierung weiter zu entwickeln“, erklärt Charlotte Quik. Der Rückzug von Trägern und die Abgabe von Kitas seien die verheerende Folge.

Rettungsprogramm verschafft Zeit

„Für den Erhalt der Kitas und der Trägervielfalt in NRW hat die Regierungskoalition nun ein Rettungsprogramm beschlossen, um die von ihrer Existenz bedrohten Kita-träger mit einem Einmalbeitrag zu entlasten und abzusichern“, zeigt sich Charlotte Quik zufrieden. Dieses soll nun von der Landesregierung zügig umgesetzt werden. Die dadurch gewonnene Zeit soll genutzt werden, um mit allen Beteiligten eine dauerhaft tragfähige Kita-Finanzierung auf den Weg zu bringen.

Im Wahlkampf schon viele Gespräche geführt

Während des Wahlkampfes hatte Charlotte Quik zahlreiche Kitas besucht, bereits mehrfach deutlich auf die Unterfinanzierung hingewiesen und Abhilfe gefordert. „Ich habe viele Gespräche vor Ort in den Kindertagesstätten geführt und die Verzweiflung der Beteiligten gespürt. Das Kita-System müsse auskömmlich finanziert werden, habe ich damals gefordert. Ich habe gesehen, dass der Schuh an allen Ecken und Enden drückt, dass knappe Kassen und Bürokratie die tägliche Arbeit erschweren und es zum Teil an essentiell Notwendigem hapert. Umso mehr freue ich mich, dass eine der ersten Maßnahmen der NRW-Koalition und der neuen Landesregierung das Kita-Rettungsprogramm ist.“

Charlotte Quik: „Kinder sind unsere Zukunft. Sie und ihre Familien haben auch bei uns im ländlichen Raum jegliche Unterstützung verdient.“
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2 Kommentare
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Karl-Hermann Hecheltjen aus Hamminkeln | 16.07.2017 | 17:28  
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Karl-Hermann Hecheltjen aus Hamminkeln | 16.07.2017 | 17:28  
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