Kreisausschuss macht den Weg frei für die Familienkarte

Mit den Stimmen von CDU, SPD und VWG sprach sich der Kreisausschuss für die Vorbereitung zur möglichen Einführung einer Familienkarte aus. Die Familienkarte wird laut aktueller Pressemitteilung „durch die Kreisverwaltung ab Januar beworben, bis zirka 100 bis 130 Partner kreisweit gefunden sind.

Der Sperrvermerk über die im Haushalt 2012 zur Verfügung gestellten Mittel in Höhe 45.000 Euro zur Einführung der Familienkarte wird aufgehoben“.

Die Vertreter/innen der Städte und Gemeinden sehen es als schwierig an, für die Familienkarte genügend Partner zu finden, die überhaupt oder weitere Angebote und Vergünstigungen gewähren. Diese Erfahrungen hätten sie beispielsweise bereits bei der Suche nach Partnern für die Ehrenamtskarte gemacht.

Eine unverbindliche Vorabfrage des Kreises in Wesel und Dinslaken im Bereich des Einzelhandels zeigt jedoch, dass sich bereits viele Geschäftsinhaber/innen bereit erklären, die Familienkarte in Form von Vergünstigungen zu unterstützen.
Von 60 befragten Einzelhändlern konnten sich 30 spontan eine Teilnahme an der Familienkarte vorstellen. Davon wiederum konnte gut die Hälfte bereits ein konkretes Angebot benennen. Nicht befragt wurden Handwerksbetriebe, welche sicherlich gerade im Bereich Dienstleistungen größere Möglichkeiten haben, Vergünstigungen zu gewähren. Mit der Gewinnung der Partner könnte im Januar 2013 begonnen werden.

Parallel soll der Internetauftritt des Kreises Wesel mit einer Internetseite zur Familienkarte mit ausführlichen Informationen für mögliche Partner erweitert werden.
Der Kreis Wesel präferiert die Online-Beantragung der Familienkarten, sodass die Bürgerbüros nicht unnötig belastet werden.

Dr. Hans Georg Schmitz (CDU) und Peter Kiehlmann (SPD) lobten die bisherige gute Arbeit der Stabsstelle, die bei Kreisdirektor Ralf Berensmeier angesiedelt ist.

Dem Kreisausschuss bzw. Kreistag wird – unter der Voraussetzung, dass genügend Partner gefunden wurden – im zweiten Sitzungszug 2013 ein Vorschlag bzgl. der Einführung einer Familienkarte zur Entscheidung vorgelegt.
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