Sanitäter meistern schwere Prüfung

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Prüflinge, Prüfungskommission, Notfalldarsteller und DRK-Helfer am Sonntag am Rotkreuzzentrum (Foto: Tanja Knopp, DRK-Witten)
Witten: Rotkreuzzentrum | Fünfzehn ehrenamtliche Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus Witten und Herdecke schließen 60-stündige Ausbildung erfolgreich ab

Die „frischgebackenen“ Sanitäterinnen und Sanitäter, die in den letzten Wochen beim Deutschen Roten Kreuz in Witten an der 60-stündigen Fachdienstausbildung erfolgreich teilgenommen haben, können sich nun im Katastrophenschutz und bei den zahlreichen Sanitätswachdiensten, die durch das DRK betreut werden, ehrenamtlich engagieren und als Fachkräfte Verantwortung übernehmen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Witten und Herdecke lernten an insgesamt sieben Wochenenden Anatomie und Physiologie, “der besondere Schwerpunkt in unserer Ausbildung lag aber natürlich auf der Krankheitslehre. Die Sanitäterinnen und Sanitäter müssen nicht nur theoretisch Bescheid wissen, sie müssen vor allem in der Lage sein, Bürgerinnen und Bürger, die akut erkrankt oder verletzt sind, mit ihrem Material und ihren Fertigkeiten optimal zu versorgen.”, erklärt Florian Lohkamp, der als Lehrgangsleiter die Prüfung gemeinsam mit Lehrrettungsassistenten, Sanitätsdienstausbildern und Notarzt Dr. Jörg Malleikat „abgenommen“ hatte.

Zwei Fallbeispiele waren während der praktischen Prüfung zu lösen. Esther Weirauch (16) und Michelle Worien (17) aus Witten zum Beispiel mussten einen jungen Patienten mit Atemnot versorgen: „Der Notfalldarsteller des Jugendrotkreuzes hatte schwere Atemnot und wirklich Angst, seine Beschwerden hat er wirklich sehr realistisch dargestellt. So erkannten wir direkt, worum es ging und konnten das Erlernte gut umsetzen.“, berichtet Michelle Worien direkt nach der erfolgreichen Prüfung.

„Für einige wird das Lernen Anfang April direkt weiter gehen, denn dann geht es für viele Interessierte direkt in die Weiterbildung zum Rettungshelfer NRW. Damit können die Sanitäterinnen und Sanitäter weitere wichtige Fertigkeiten erlernen, die sie benötigen, um danach im DRK-Rettungsdienst tätig zu werden und weitere praktische Erfahrungen zu sammeln.“ so Lohkamp weiter.

Insgesamt haben in diesem Jahr bereits 34 Rotkreuzler in zwei Lehrgängen (Wochtentags bzw. auf Wochenendbasis) die Ausbildung zum Sanitäter / zur Sanitäterin erfolgreich abgeschlossen.
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