Wittener Rotkreuzler erlernen Trinkwasseraufbereitung im Katastrophenschutz

Benedikt Kurz, Marcus Richter und Bastian Wiebusch nehmen Rohwasserpumpe und Vorbehandlung in Betrieb
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Mit Bastian Wiebusch und Benedikt Kurz schlossen jetzt zwei weitere Wittener Rotkreuzhelfer die insgesamt achttägige „Grundausbildung Trinkwasseraufbereitung“ erfolgreich ab und stehen ab sofort gemeinsam mit den elf weiteren, bereits erfahrenen Wittener Fachkräften für Einsätze in diesem speziellen Fachdienst des Katastrophenschutzes zur Verfügung.

Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist besonders nach Naturkatastrophen, wie zuletzt auf den Philippinen oder nach dem schweren Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland im vergangenen Jahr, besonders wichtig. Erdbeben, Überschwemmungen oder Konflikte erschweren den Zugang zur Trinkwasserversorgung, verschlimmern rasch die hygienische Situation der Bevölkerung und bergen häufig die Gefahr der Ausbreitung von Seuchen.

Im Ausland setzt das Deutsche Rote Kreuz die vielfach erprobten Einsatzmodule der Trinkwasseraufbereitung, Seuchenvorsorge und Hygieneaufklärung sowie die vorab geschulten und gut vorbereiteten Einsatzkräfte regelmäßig ein, aber auch für Hilfseinsätze in der Bundesrepublik Deutschland stehen die Fachkräfte bereit.

19 weitere Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen jetzt gemeinsam mit Wiebusch und Kurz an der mehrtägigen Grundausbildung Trinkwasseraufbereitung in Hennef teil, die erneut gemeinsam von DRK-Bundesverband und DRK-Landesverband Nordrhein durchgeführt wurde.

"Rohwasserbehandlung, Analytik, Wasserfilterung und -verteilung oder Wartung und Reparatur sind nur einige der Themen, mit denen wir uns im Lehrgang ausführlich beschäftigen. Eine ausgewogene Balance zwischen Theorie und Praxis ist uns besonders wichtig.", erklärt Marcus Richter aus Witten, der seit mehren Jahren im insgesamt sechsköpfigen, ehrenamtlichen Ausbilderteam aus Nordrhein-Westfalen mitarbeitet.

Für Wiebusch und Kurz, die ab sofort für Einsätze im nationalen Katastrophenschutz rund um die Trinkwasseraufbereitung zur Verfügung stehen, könnte der nächste Schritt die internationale Ausbildung für die Mitarbeit in den „Emergency Response Units“, den internationalen Nothilfeeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes sein:

„Die vielseitige Arbeit, die vielen Hintergründe und Techniken rund um die Trinkwasseraufbereitung, die wir in der vergangenen Woche gelernt haben, finde ich sehr spannend. Ich werde auf jeden Fall in diesem Bereich weiterarbeiten, weitere praktische Erfahrungen sammeln und mich entsprechend weiter ausbilden lassen.“, so Bastian Wiebusch, Helfer im dreizehnköpfigen Wittener „Trinkwasserteam“.

Autor:

Christian Schuh aus Witten

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