Senioren helfen Senioren
Aufklärungsarbeit zum Thema Taschendiebstahl in Bönen

Leisteten Aufklärungsarbeit in der „Lidl-Filiale“ Bönen , Am Bahnhof:  (von links) Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr (Leiterin Projekt „Senioren helfen Senioren“), Gerhard Ott, Gerd Struwe (beide Seniorenberater).
  • Leisteten Aufklärungsarbeit in der „Lidl-Filiale“ Bönen , Am Bahnhof: (von links) Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr (Leiterin Projekt „Senioren helfen Senioren“), Gerhard Ott, Gerd Struwe (beide Seniorenberater).


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  • hochgeladen von Helmut Eckert


Taschendiebstahl vorzubeugen, exakt diesem Thema widmen sich die Seniorenberaterinnen und Seniorenberater des Kommissariats Prävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna derzeit. Sie haben sich damit in eine landesweite Aufklärungsaktion der Polizei zum Thema Taschendiebstahl eingeklinkt.

Am heutigen Samstag (10.11.2018) waren die Berater zu Gast in der „Lidl-Filiale“, in Bönen , Am Bahnhof 7. Dort konnten sich in den Vormittagsstunden am Thema interessierte Bönener Bürgerinnen und Bürger sowie Bürger aus den Nachbargemeinden dahingehend beraten lassen, wie sie Dieben gar nicht erst Gelegenheit bieten, sich ihres Hab und Gutes zu „bedienen“ und damit auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Es gilt der Grundsatz, den Dieben schon im Vorfeld einen Riegel vorzuschieben. Von einem Info-Stand aus, der deutlich auf diese Aktion der Kreispolizeibehörde aufmerksam machte, klärten die Berater in persönlichen Gesprächen zu Fragestellungen der Lidl-Kundschaft auf, sprachen aber auch Kunden an, die leichtsinnig Geld und Wertgegenstände transportierten. Den geschulten Augen der Berater entging nichts, was Spitzbuben zum Diebstahl hätten ausspähen können.

Und hier noch ein paar Tipps: Taschendiebe lieben Gedränge, wie es beispielsweise auf Märkten, auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder Kaufhäusern unausbleiblich immer wieder vorkommt. Von daher ist wichtig, dass Geld, Schlüssel und Wertsachen immer dicht am Körper getragen - oder aber die Handtasche - nicht im Einkaufswagen transportiert werden sollten. Hilfreich für Wertsachen und Ausweispapiere können sog. Brustbeutel sein. Ebenfalls sollten Männer ihre Geldbörse nicht in der Gesäßtasche transportieren. Nützlich gegen Taschendiebstahl erweisen sich hierbei u. a. sog. Bauchtaschen, wobei die Tasche natürlich auch vorn befestigt sein sollte. Ebenfalls sollten sich Menschen nicht ablenken lassen – egal ob beim Einkauf, beim Abheben von Bargeld am Bankautomaten und auch sonst nicht, um so einem evtl. zweiten Dieb zum Griff in die Tasche zu verhelfen. Letzterer verschwindet dann mit dem Diebesgut auf Nimmerwiedersehen. Übrigens gehören auch Handys zu den Gegenständen, die von Taschendieben immer beliebter gestohlen werden.

Und was tun, wenn es passiert ist? Dann können andere Personen direkt zur Mithilfe gebeten werden. Das Opfer sollte sich Tätermerkmale einprägen, um den Täter später beschreiben und eventuell identifizieren zu können. Zahlungskarten sollten schnell gesperrt werden. Und natürlich sollte sofort die Polizei informiert werden. Hier noch einmal die Notrufnummer der Polizei: 110. Die Bundespolizei ist unter der kostenlosen Hotline 0800 6888000 erreichbar.

Mit ihrer Präventionsarbeit versuchen die Seniorenberater der Kreispolizeibehörde Unna den „Spitzbuben“ das Stehlen zu erschweren, wenn nicht gar unmöglich zu machen.

Übrigens planen die Bönener Seniorenberater ab dem kommenden Jahr 2019, an jedem ersten Freitag im Monat, in dieser „Lidl-Filiale“ Beratungsgespräche durchzuführen und Informationen in Sachen „Kampf gegen kleinkriminelle Machenschaften“ zu geben.

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