„Kunst-(T)räume“ im Olfonium

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Die "Skiffle-Friends" (v.l.) Ulrich Stracke (guitar/banjo/leader), Ulrich Bruhn (e-bass), Franz Josef Dvorak (rhythmguitar), Franz Schütte (vocal etc.), Robert Melchers (drums & wash-board) spielen am Sonntag, 11. September, ab 18 Uhr im Olfonium. Foto: privat
Im Olfonium, Neustraße 17, findet am Sonntag, 11. September, die Veranstaltung „Kunst-(T)räume“statt. Dabei handelt es sich eigentlich um zwei Events. Denn erst präsentiert der Kunst- und Kulturverein (KuK) Olfen ab 11 Uhr eine Ausstellung mit Werken verschiedener Künstler, unter anderem von Brigitte Kersting, Lore Schnitz, Luzia Surholt und Anneliese Feldhaus. Zu sehen sind Bilder auf Leinwand, Gegenstände aus Holz, Metall, Porzellan und Glas.
Um 18 Uhr spielen dann die „Skiffle Friends“. Skiffle-Musik lockerte erstmals vor rund hundert Jahren die Geselligkeit der Plantagen-arbeiter im Süden der USA auf. Skiffle ist eine Mischung aus Ragtime, Dixieland und archaischem Jazz im New-Orleans- oder Chicago-Stil. Die nicht gerade üppigen Gegebenheiten, in denen die Skiffle-Musik ihre Wurzeln hat, beeinflussten ihre Instrumentierung. Die heute benutzten Instrumente entsprechen jedoch nicht unbedingt denen, die damals zum Einsatz kamen.
Als Rhythmusinstrument diente oft ein Waschbrett, das gestrichen oder geschlagen den typischen „drive“ hervorbringt. Hinzu kam der „Besenbass“, der aus einer Teekiste oder einem Waschbottich, einem Besenstiel und einem dicken Draht gebaut wurde. Bis heute verwendet man Gitarre, Banjo, Baß und Kazoo, ein Metallröhrchen mit Membrane, in das hinein gesungen wird, oder eben ein Trompetenmundstück. Skiffle-Rhythmen, Harmonien und -Melodien sind unverwechselbar und unverkennbar, eben sympathisch.
Der Eintritt ist den ganz Tag über frei.
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