Leben mit Demenz - Filmvorführung zum Thema in Dorsten / Schauspieler Horst Janson zu Gast

11. November 2011
15:00 Uhr
Pfarrheim St. Agatha, 46282 Dorsten
Schauspieler Horst Janson spricht am Freitag, 11. November, im Pfarrheim St. Agatha über das Thema "Demenz". | Foto: Petra Stadler
  • Schauspieler Horst Janson spricht am Freitag, 11. November, im Pfarrheim St. Agatha über das Thema "Demenz".
  • Foto: Petra Stadler
  • hochgeladen von Olaf Hellenkamp

Die Lebenssituation von Menschen mit einer Demenz ist schwerwiegend verändert. Sie erleben in allen Bereichen der geistigen Fähigkeiten Einschränkungen und Verluste, die ihre Alltagkompetenzen erheblich bis zur völligen Hilflosigkeit einschränken. Der Demenzkranke nimmt die Außenwelt anders wahr, er lebt in seiner „eigenen Welt“. Als Folge der Demenz entwickelt sich eine Auflösung der vertrauten Kontakte und der gewohnten Kommunikation mit anderen Menschen.
Aufgrund der steigenden Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, veranstaltet der Caritasverband Dorsten, zusammen mit dem Beratungs- und Infocenter Pflege der Stadt Dorsten, dem Demenz-Service-Zentrum Region Ruhr Bochum und dem LVR- Zentrum für Medien und Bildung Düsseldorf, eine Filmvorführung zu diesem Thema am Freitag, 11. November, um 15 Uhr im Pfarrheim St. Agatha, An der Vehme 1. Der Eintritt ist frei.
Der Film „Eines Tages…“ unter der Regie von Lain Dilthey und dem Darsteller Horst Janson erzählt drei packende Geschichten zum Thema „Leben mit Demenz“.
„Als besonderen Höhepunkt freuen wir uns auf den anschließenden Austausch mit dem Hauptdarsteller Horst Janson“, so Anneliese Löbbing vom Caritasverband Dorsten. Neben Schauspieler Horst Janson und Anneliese Löbbing beteiligen sich auch Frauke Dikomey (Caritasverband Dorsten), Mechthild Hasenaecker (BIP der Stadt Dorsten) und Wolfgang Wessels (Demenz- Service- Zentrum Region Ruhr Bochum) an der Diskussionsrunde mit den Besuchern.

Zum Inhalt des Films, der in drei Episoden aufgeteilt ist:

Das Gesicht der alten Frau ist verwittert. Aus dem Bett heraus hält Hede mit beiden Händen die Wangen ihres Sohnes Leon fest. In ihren Augen steht die Angst. „Bring mich nicht zur Polizei, Leon!“ Ihr Flüstern ist gebrochen: „Mein Kopf ist ein Loch…., aber bitte bring’ mich nicht weg.“
Eine Schlüsselszene des Spielfilms „Eines Tages…“, der in drei ineinander verwobenen Episoden von Menschen mit Demenz in unterschiedlichen Krankheitsstadien erzählt.

Im Mittelpunkt der ersten Episode steht der Architekt Frieder (Heinrich Schafmeister). Die ersten Anzeichen der Krankheit brechen mitten ins Leben, wo sie niemand erwarten würde. Irritation, Angst und Verdrängung entfernen den Betroffenen von seiner Familie und seinen Freunden.

Die zweite Episode handelt von einer fortgeschrittenen Demenz. Annette und ihr Bruder Leon (Irene Fischer, Herbert Schäfer) müssen erkennen, dass ihre Mutter Hede (Verena Zimmermann) nicht mehr alleine für sich sorgen kann. Doch wie die weitere Pflege aussehen soll, darüber gehen ihre Vorstellungen weit auseinander. Es kommt zum Konflikt.
In der dritten Episode geht es um die Geschichte von Margot (Annekathrin Bürger), deren Mann Jakob (Horst Janson) schon länger von der Krankheit betroffen ist. Das Ehepaar ist gut eingespielt. Margot weiß mit der Demenz umzugehen, liebt ihren Mann und würde ihn niemals in ein Heim „abschieben“. Als sich die Lage verschlimmert spürt sie zunehmend, dass sie ihr eigenes Leben vergessen hat und lernen muss, Verantwortung abzugeben.
Die Beraterin Miriam (Ulrike C. Tscharre) hilft, die entscheidenden Schritte zu tun.

Autor:

Olaf Hellenkamp aus Dorsten

Webseite von Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp auf Facebook
following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

23 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.