Papier

Vorbei ist nun die drupa. Zu Beginn der Messe konnte man auf dem Kö-Graben das „drupaperboot“ bewundern. Leider war ich zu spät vor Ort. Deshalb wurde eines der Hotelschiffe, in welchen Messegäste logierten, „geschossen“.

Im Beitrag geht es ums Papier, denn ohne Papier könnten auch keine „Drucksachen“ egal welcher Gruppe hergestellt werden.

Seit jeher herrschte triftig Begründung
für so manch wohlüberlegte Erfindung,
so konnte Neues entstehen.
Ernst auch heiter wird auf die Schnelle
für all diese genialen Einfälle
das Phänomen genau besehen.

Papyrus ward, wie aus Schriften zu erfahren,
erfunden vor neunzehnhundert Jahren
im Osten durch einen Chinesen.
Nach Verlauf einer recht langen Zeit
war es dann auch bei uns soweit,
sonst gäb es gewiss nichts zu lesen.

Die Vielfalt, nach und nach ersonnen,
seitdem diese „Ära“ hatte begonnen,
hält schwer exakt aufzuführen.
Es geht hier um gewaltige Massen
für alle Lebenslagen, alle Klassen,
man kann es verkürzt probieren:

Es gibt aus Papier Stricke und Bänder,
Garne, Behälter, Gewebe, Gewänder,
zudem Kataloge, Bücher, Gazetten.
Wäre Papier noch nicht vorhanden,
ging’s triste zu in unseren Landen,
es gäb’ selbst keine Zigaretten.

Ob Schulen, Institute oder Verwaltung,
ohne Papier fehlte manche Gestaltung,
zudem gäb’s partout keine Bücher.
Sei es, dass die Nase trieft immerfort,
oder man „muss“ im bestimmten Ort,
stets gibt’s gewisse „Tücher“.

Fazit dieser kurzen Betrachtung:
Schenke dem Papier allzeit Beachtung.

© B. Bo. (Urtext 1999)

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