Theater an der Kö: Neue Spielzeit startet Ende August

Theater an der Kö: René Heinersdorff stellte die Spielzeit 2013/2014 vor. Foto: Siegel
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  • hochgeladen von Christina Görtz

In die 20. Spielzeit geht in diesem Jahr das Theater an der Kö. „Ich kann es kaum fassen, dass die Zeit so schnell vergeht“, sagt Theaterdirektor René Heinersdorff bei der Vorstellung des Spielplans für 2013/2014.

„Wenn ich nichts mit dem Theater zu tun hätte und das Programm sehen würde, würde ich sagen: Die haben alles richtig gemacht“, gibt sich Heinersdorff mit Blick auf die ausgewählten Stücke sympathisch unbescheiden. „Ein Novum ist, dass wir ausschließlich Stücke deutschsprachiger Autoren zeigen“, sagt er und erinnert an Zeiten, in denen in Boulevardtheatern fast ausschließlich Stücke aus dem angelsächsischem Raum liefen.
Als „konventionelles Boulevardtheater“ bezeichnet Heinersdorff die ersten drei Stücke. Los geht es am 29. August mit „Zärtliche Machos“, eine Neuinszenierung der erfolgreichen Komödie „Drei Hanseln im Glück“. Unter anderem stehen dabei Hans-Jürgen Bäumler und Michaela Schaffrath auf der Bühne.
„Omma Superstar“ startet am 18. September. In der Komödie von Gunther Beth und Folker Bohnet werden unter anderem Grit Boettcher und Nicole Belstler-Boettcher das Thema TV-Castings thematisieren. Die Geschichte eines Hochstaplers erzählt Mitte November „Der Kurschattenmann“, unter anderem mit Ingrid Steeger, Beatrice Richter und Volker Brand. Die Erfolgskomödie „Sei lieb zu miener Frau“ ist vom 21. bis 24. November zu sehen.
„Die Stücke, die folgen, sind dann thematisch ambitionierter“, sagt Heinersdorff. Ab dem 16. Januar und dann nur für drei Wochen wird „Verliebt, verlobt, verschwunden“ von Stefan Vögel und mit Jutta Speidel und Viktor Pries in Düsseldorf gezeigt.
Am 5. Februar geht es wieter mit „Aufguss“, von und mit René Heinersdorff, der mit Hugo Egon Balder auf der Bühne stehen wird. Oh Wunder: Das Stück spielt zwischen Sauna, Dampfbad und Kühltauchbecken.
Ein überraschendes Ende erwartet die Besucher bei „Frau Müller muss weg“. „Eine bittere Komödie“, sagt Heinersdorff. Es geht um Eltern, die eine Lehrerin „absägen“, weil sie denken, dass sie schlechte Noten gibt. Als sie erfahren, dass es nicht so ist, ist es zu spät... „Eltern werden in dieses Stück strömen“, sagt Heinersdorff schmunzelnd.
Den Abschluss bildet die Komödie „Noch einmal, aber besser“ von Michael Engler, einem Düsseldorfer Autor.
Gastspiele gibt es in der kommenden Theatersaison unter anderem von Dr. Stratmann, der das letzte Mal auf Tournee geht, Jörg Knör, Axel Zwingenberger, der Springmaus, Karl Dall und einigen mehr. Infos und das gesamte Programm gibt es unter www.theateranderkoe.

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