Unser schönster Garten: Schrebergartenidylle in Stoffeln

Marilen Wacker und Inge Scharn in ihrer grünen Oase
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Unser schönster Garten“, so heißt die gemeinsame Aktion von OBI Rath und Lierenfeld sowie dem Rhein-Boten. Bereits im fünften Jahr werden wieder die schönsten Gärten unserer Leser vorgestellt, die sich zuvor bei uns beworben haben. Wie schon im vergangenen Jahr konnten sich auch erneut Düsseldorfer mit grünen Balkonen oder Terrassen bewerben.

Gemüse, Obst, bunt blühende Blumen und Büsche: im Schrebergarten von Marilen Wacker und Inge Scharn in Stoffeln gibt es viel zu bestaunen.
370 Quadratmeter ist das Areal groß, inklusive einer massiven Gartenlaube mit Terrasse. Jetzt im Sommer sind die beiden Hobbygärtnerinnen täglich in ihrem Kleinod am Stoffeller Kappellenweg. „Hier im Garten ist es bei der derzeitigen Hitze deutlich angenehmer als in der Stadt. Auch unsere beiden kleinen Hunde dösen im Moment am liebsten im kühlen Gras unter einem Baum.“ Den dritten Sommer verbringen Marilen Wacker und Inge Scharn jetzt in ihrem Kleingarten. „Wir haben ihn sehr verwildert übernommen und mussten erstmal wieder Schliff ins Grün bringen, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Wir genießen es sehr in der Natur zu sein und uns nahezu selbst zu versorgen.“ Denn zu ernten gibt es so einiges: Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Zucchinis, Mangold, rote Beete, Rucola, Chilis, Zwiebel und Knoblauch. Auch die „blaue Hilde“ gedeiht prächtig: „So heißt eine Bohnensorte, die eine bläulich-lila Farbe hat. Beim kochen werden die Bohnen aber wieder grün“, erklärt Inge Scharn, die leidenschaftlich gerne kocht und dabei oft neue Rezepte ausprobiert. Verfeinert werden die Gerichte mit Kräutern wie Liebstöckel, Thymian, Rosmarin, Basilikum oder Petersilie aus dem angrenzenden Hochbeet.
An den Bäumen und Büschen hängen viele Früchte und Beeren: schwarze Johannisbeeren, Stachel- und Himbeeren, Quitten, verschiedene Apfelsorten, Weinreben mit Traubendolden. Auch einen Strauch Andenbeeren, besser bekannt als Physalis, gibt es.
Die beiden Düsseldorferinnen, die es mal für einige Jahre ins Emsland verschlagen hatte, relaxen gerne in einem gemütlichen Hängesessel mit Blick auf den kleinen Zen-Garten: Buddhas, ein sprudelnder Wasserbrunnen und ein Mini-Tempel machen das Asien Feeling perfekt. Obwohl die zwei Naturliebhaberinnen ihren jetzigen Kleingarten erst drei Jahre haben, so sind sie keine Neulinge auf diesem Gebiet: „Vor unserem Umzug ins Emsland, wo wir mal kurzzeitig ein großes Haus mit Garten hatten, besaß ich eine Parzelle am Vogelsanger Weg. Als ich mal wieder in meinem damaligen Garten buddelte, stieß ich auf etwas Metallisches. Es stellte sich heraus, dass es eine britische Fliegerbombe war, die vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden musste. Damals wurde sogar der Flughafen zeitweilig gesperrt“, erinnert sich Marilen Wacker schmunzelnd.

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