Starkes Interesse bei Infoveranstaltung
Fortuna Fans unterstützen das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression

Auf Einladung der Ultras Düsseldorf und mit Unterstützung des Fanprojekts Düsseldorf fand ein Informationsabend des Düsseldorfer Bündnis gegen Depression zum Thema Depression und Suizid im Haus der Jugend statt.

Das Interesse war enorm; das Fancafé im Haus der Jugend platzte mit über 150 Gästen aus allen Nähten.
Die Ultras Düsseldorf waren auf das Bündnis mit dem Wunsch nach einer Infoveranstaltung herangetreten. Hintergrund war der Suizid eines Mitglieds der Fanszene vor sechs Jahren. Dementsprechend groß war das Interesse am Thema und die Resonanz auf die Einladung.
Engagiert diskutierten die zumeist jugendlichen Zuhörer über fast drei Stunden mit Dr. med. Milenko Kujovic, Leiter des Zentrums für Affektive Störungen im LVR-Klinikum Düsseldorf, Thorsten Nolting, Oberarzt im LVR-Klinikum und Leiter der Depressionsambulanz sowie Andrea Melville-Drewes, Leiterin der Abteilung Sozialpsychiatrie beim Gesundheitsamt Düsseldorf sowie Nicole Gerbig, Psychologische Psychotherapeutin, über die Ursachen von Depression und Suizidalität und die Behandlungsmöglichkeiten.
Auch der Spieltag am Sonntag gegen den FC Bayern München wird ganz im Zeichen des Kampfs gegen Depression stehen. Nach dem Spiel sammeln die Düsseldorfer Fanclubs Becher- und Geldspenden, die zu 100 Prozent an das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression übergeben werden.

Hintergrund
Das Düsseldorfer Bündnis gegen Depression e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein für Betroffene und Angehörige, Experten und in der Versorgung tätige Personen und Institutionen. Es wurde 2005 auf Initiative der Landesärztekammer gegründet und hat seit 2007 seine Geschäftsstelle am LVR-Klinikum Düsseldorf. Schirmherr des Bündnisses ist der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel.
Mit seinen vielfältigen Aktionen will das Bündnis für das - möglichst frühzeitige - Erkennen und eine vorurteilslose Behandlung von Depressionen sensibilisieren, die Bevölkerung über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten aufklären und zur Verbesserung der Versorgung durch Vernetzung der Hilfsangebote und Entwicklung ergänzender Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffenen und Angehörige beitragen.

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