Pressemittteilung des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE

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Emmerich am Rhein: Linkes Zentrum Emmerich |

zum Auftritt von Friedensaktivisten anlässlich der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2017 in Donsbrüggen.

Der Kreisverband Die Linke Kreis Kleve nimmt Stellung zu der Anzeige wegen Hausfriedensbruch nach dem Auftritt von Friedensaktivisten anlässlich der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag 2017 in Donsbrüggen. Den Friedensaktivisten wird ein Verstoß gegen das Versammlungsgebot und Hausfriedensbruch vorgeworfen.

Offensichtlich störte sich der Heimat- und Verkehrsverein Donsbrüggen, als Veranstalter der Gedenkveranstaltung an der Verteilung der Dokumentation “WAR GAMES”, die sich mit der tödlichen Bedrohung durch militärische Anlagen am Niederrhein beschäftigt sowie des Entrollens von zwei dem Thema entsprechenden Transparenten. Die Mitglieder der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) folgten dem Aufruf zur Teilnahme an der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag wie auch schon in den vergangenen Jahren.

Befremdlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Donnsbrüggen sich dahingehend äußerte, dass er den Beitrag der Friedensaktivisten zwar „aufs schärfste missbillige, aber dennoch dulde“, um dann die Polizei zu rufen und Anzeige zu erstatten.

Der Kreisverband erklärt sich mit den Friedensaktivisten solidarisch und weist darauf hin, dass der Volktrauertag auch zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden ist.
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3 Kommentare
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Peter Gross aus Bochum | 07.12.2017 | 11:08  
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Rainer Ise aus Weeze | 07.12.2017 | 14:54  
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Peter Gross aus Bochum | 08.12.2017 | 09:44  
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