Die "Mängelmeldung": Was unsere Bürger an ihrer Stadt zu beanstanden haben

wap-Redakteurin Britta Kruse überreichte Schwelms Bürgermeister Jochen Stobbe die „Mängelliste“, die die Bürgerinnen und Bürger erstellt haben.
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  • wap-Redakteurin Britta Kruse überreichte Schwelms Bürgermeister Jochen Stobbe die „Mängelliste“, die die Bürgerinnen und Bürger erstellt haben.
  • Foto: Sebastian Jarych
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„Lassen Sie uns und Ihre Stadtverwaltung wissen, wo Ihnen etwas stinkt - schicken Sie uns Ihre Mängelmeldung!“ rief die wap vor einiger Zeit auf. Ob nun die Dreckecke im Wohnviertel oder das Schlagloch auf dem Weg zur Arbeit - Hauptsache, auf öffentlichem Terrain.

Die vorgedruckte „Mängelmeldung“ aus der wap haben uns viele ausgefüllt und zurückgeschickt, und schnell wurde klar: Es gibt zwar keine riesengroßen, gravierenden Misstände - aber an vielen kleinen Ecken und Enden besteht Verbesserungsbedarf.

In Schwelm ist das etwa die Umrandung und Begrünung des Kreisverkehrs Barmer Straße/Ochsenkamp, der gleich mehreren Lesern aufgefallen ist. Einer macht Vorschläge zu Verbesserung der Verkehrssicherheit an mehreren Stellen im Stadtgebiet, andere monieren - teils sogar stinkende - Dreckecken, etwa im Bereich Bismarckstraße/Schulstraße oder in der unteren Potthoffstraße. Einige fordern Kunstrasenplätze für die Schwelmer Fußballvereine, und wieder andere finden, die Stadt sollte stärker auf die Einhaltung der Tempo 30-Zonen achten.

In Ennepetal ist es etwa die Treppenanlage „Himmelsleiter“ in Milspe, die mit defekten Stufen, Kot, Müll und ungepflegten Beeten unschön auffällt. Oder die vielen „Stolpersteine“ auch für Ältere auf dem geschotterten Fußweg zur Grundschule Voerde, fehlende Hinweisschilder für Wanderer, einen löchrigen Bürgersteig an der Voerder Straße, umstürzende Bäume im Wäldchen an der Hembecker Straße und das Schlagloch in der Loher Straße unterhalb der Eisdiele, das Motorradfahrern zm Verhängnis werden könnte.

In Gevelsberg kritisiert wurde etwa die fehlende Toilettenanlage am - ansonsten hoch gelobten - Ennepestrand oder die Umleitung von Motorradfahrern von der B 7 durch ein Wohngebiet an der Milsper Straße, so dass die Anwohner sonntags nicht mehr ausschlafen können. Bemängelt wurden auch ein Bauzaun, der seit fünf Jahren auf einem Spielplatz steht, Schlaglöcher und defekter Straßenbelag an mehreren Stellen des Stadtgebietes sowie Müllablagerungen etwa in den Wäldchen an der Stütingstraße und am Höhenweg.

Die gesammelten Mängellisten hat die wap jetzt den jeweiligen Bürgermeistern von Ennepetal, Schwelm und Gevelsberg überreicht, die sich darum kümmern wollen. Wir berichten demnächst weiter.

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