6. Hagener Kurzfilmfestival wirft Schatten voraus - Von Judy Winter bis Martin Semmelrogge - Karten gewinnen

Wird es Bernhard Steinkühler gelingen, Hagen noch zu einem echten Hotspot in der Filmbranche zu machen? Es scheint ganz so, denn der Gründer des Hagener Kurzfilmfestivals, der sich nicht scheut ein Superlativ nach dem nächsten in den Mund zu nehmen, hat erstaunliche Neuigkeiten im Vorfeld des 6. Events vom 8. bis 10. November im CineStar zu berichten. Da sind zum einen wieder die zahlreichen Stars und Sternchen aus der TV- und Filmbrachne, die Hagen für einen Tag einen Hauch von Berlin oder Cannes verleihen werden. Zum anderem sind es die 3031 Einreichungen, die sich um den beliebten "Adam" bewerben. Im vergangenen Jahr waren es noch bescheidene 300.

 Die Bewerber kommen schon lange nicht mehr nur aus Deutschland, sondern mittlerweile aus der ganzen Welt. Dokumentationen, Musikvideos und Spielfilme, die nicht länger als 20 Minuten sein dürfen, wurden von einem zehnköpfigen Filmexperten-Team der Dortmunder Agentur "ÜberRot" drei Wochen lang gesichtet, so dass am Ende nur sechs Filme für das Kurzfilmfestival übrig blieben. "Die Qualität wird immer besser" verrät ein begeisterter Bernhard Steinkühler, "wir haben sensationelle Filme gesehen."
Am Freitag, 9. November, muss nun eine Jury im Hagener CineStar die Filme bewerten. Und damit diese wieder aus namhaften Schauspielern besteht, hat Bernhard Steinkühler wieder viele Telefonate geführt und zahllose Klinken geputzt. "Aber es hat sich gelohnt", sagt der Hagener mit seinem berühmt-berüchtigten Lächeln. Vor allem auf einen "Fang" ist er besonders stolz: Judy Winter wird in der Volmestadt sein und sich sogar am Tag des Festivals in das goldene Buch der Stadt Hagen eintragen. Neben der 74-Jährigen werden sich weitere Stars wie Horst Janson (Der Bastian), Katja Woywood (Alarm für Cobra 11), Eckard Preuss (Bocksprünge), Jochen Nickel (Schindlers Liste) und Claude-Oliver Rudolph (Das Boot) mit all ihrem Fachwissen an die Bewertung der sechs Festival-Filme machen.
Damit es wieder zu einem richtigen Fest mit Rotem Teppich und zünftiger After Show-Party im Hotel !Auf'm Kamp" wird, hat Festival-Gründer Steinkühler auch wieder so illustre Gäste wie die Schauspieler Anthony Arndt, Uwe Fellensieck, Uwe Rohde, Peter Zingler und nicht zuletzt Martin Semmelrogge nach Hagen eingeladen.

"Sie nannten ihn Spencer"

Das 6. Kurzfilmfestival beginnt am Donnerstag, 8. November, um 19.30 Uhr mit dem Eröffnungsfilm "Sie nannten ihn Spencer", dem ersten Dokumentarfilm über Bud Spencer aus dem Jahr 2017. Neben einem Überraschungsgast, den Bernhard Steinkühler noch geheim hält, wird der österreichische Regisseur Karl-Martin Pold im CineStar zu Gast sein.
Wer den Promis einmal ganz nah sein will, der kann sich Karten für den Kinofilm am Donnerstag (12 Euro plus 1,20 Euro Kinogebühr) oder für das Festival am Freitag (19 Euro inklusive Fingerfood) kaufen. Kostenlos hingegen gibt es den Einmarsch der Promis über den Roten Teppich ins CineStar: Dieser beginnt am Freitag um 17.45 Uhr.
Apropos Kosten: Die Finanzierung des Festivals hat Bernhard Steinkühler nicht zuletzt durch die Gründung des „Kultur- und Filmfördervereins Hagen im vergangenen Jahr in den Griff bekommen. "So ein Festival kostet gut 50.000 Euro. Ich bin froh, dass ich das Geld zusammen bekommen habe", sagt Steinkühler, der sich noch einmal bei den treuen Sponsoren bedankt. Aber auch die Wertschätzung der Stadt hat der Festival-Macher mittlerweile erhalten. Lange musste er kämpfen, aber nun stehen auch Politik und Verwaltung hinter ihm.

Tickets

Diese gibt es bei der Hagen-Info, Körnerstraße 25, oder im Internet unter www.eatmyshorts-festival.d

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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