Kamp-Lintfort, den 24.01.2020: Am Ende ist (fast) alles gut

Das vergangene Wochenende gestaltete sich für die Mannschaften aus dem „Lintforter Treff“ versöhnlich bis gut.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen … und steigt auf

Die Erstvertretung der LintforterTreff“er“ machte am Freitag den 17.01.2020 den Aufstieg gegen „Team Seref I“ aus Moers klar. Aus eigener Kraft war es dem Team um TC Georgios „Papa“ Kostomiris möglich den ersten Tabellenplatz bis zum letzten Spieltag zu verteidigen. Nach dem spektakulären Sudden Death-Finale von 10:9 zu Gunsten der Treff“er“ gegen „Fantastic Six“ am 10.01.2020, konnte „Papas“ Team mit einem Sieg die „Krug Fighter 2018“ auf den zweiten Tabellenplatz verweisen und sich die Krone gegen „Team Seref I“ holen. Ohne Andreas Meichsner und Jürgen Czibulka, die beide maßgeblich großen Anteil an der Tabellenführung hatten, musste die letzte Hürde gemeistert werden. In der Konstellation Mario Totaro, Frank Schäfer, „Papa“ Kostomiris und Markus Freitag ging man an den Start. Sandra Konrads nahm auf der Bank Platz. Dass der Sieg machbar war, war allen Akteuren bewusst. Dass es sich so offensichtlich einfach gestalten könnte, hatte niemand auf dem Schirm. Der erste Block ging glatt mit 5:0 Spielen und 10:1 Sätzen an die Gastgeber. Würfe und Checks zum Verzücken wurden von allen „Treffern“ am laufenden Band geworfen. Man hatte den Eindruck, dass die Weihnachtsglocken nachträglich läuteten. Es lag auch nicht am Unvermögen des Gegners, denn die Moerser Mannschaft spielte gut.Die Willenskraft den Aufstieg, koste es was es wollte, zu erringen, war jedoch allgegenwärtig. Verwundert rieben sich daher nach dem zweiten Block alle Anwesenden die Augen, denn zur Halbzeit stand es 9:1 (18:3) und der Aufstieg war greifbar und der Spielgewinn folgte direkt im Anschluss im ersten Spiel des dritten Blocks. TC „Papa“ hatte Mario ausgewechselt und Sandra einen letzten Einsatz in der Saison gegönnt, um es ihr zu ermöglichen den Aufstiegspfeil zu werfen. Das tat sie dann auch. Die Gaststätte war aus dem Häuschen und der Rest des Spiels verlief weiter wie gehabt. Der dritte Block ging mit 3:1 (7:2) an den Aufsteiger. Im letzten Durchgang fiel die Konzentration verständlicherweise etwas ab und die Gäste aus Moers konnten auf ein Endergebnis von 14:4 (31:10) verkürzen. Damit spielt die Mannschaft in der kommenden Saison in der B-Liga.

Unicorns auf dem Weg zur alten Form

Dass es für die zweite Mannschaft der LintforterTreff“er“ nicht leicht gegen die „Exorzisten" werfen würde, war allen Beteiligten vollkommen bewusst. Nach der unglücklich knappen Niederlage bei „Diggler’s Bande“eine Woche zuvor, wollte man an die gut Leistung anknüpfen. Der Spielauftaktgestaltete sich sehr ruppig und so gar nicht nach den Vorstellungen der Einhörner. In der Besetzung Cornelia Schütte, Wilfried „Bubu" Oelschläger, Melanie Schibgilla und Rita Wagner schickte TC Miriam Oelschläger ihre Einhörner in Rennen. Der erste Block verlief dann tatsächlich auch wie ein Hindernisrennen, in dem jedes einzelne Einhorn vor einem Doppeloxer scheute. Mit 0:5 Spielen (10:4 Sätzen) mussten sich die LintforterTreffe"er"2 geschlagen geben. Dieser herbe Rückstand sollte ein Weckruf für den 2. Block werden. Wie ausgewechselt trafen Melanie und Rita im Team-Double sowie Conny, „Bubu“ und Rita die Scheibe.Zur Halbzeit konnten die Unicorns den Rückstand auf 6:4 (15:12) verkürzen. Daraufhin beging TC Miriam einen taktischen Wechsel, um einen neuen Impuls zu geben, und spielte ab diesem Zeitpunkt für Rita. Die Rechnung ging allerdings nicht ganz auf, denn im nachfolgenden dritten Block verteidigten die „Exorzisten“ ihren Vorsprung und bauten die Führung auf 9:5 (22:16) aus. Lediglich Melanie hielt ihre Mannschaft noch im Spiel und die Hoffnung auf einen Punkt aufrecht. Diese Hoffnung wurde jedoch bereits im ersten Spiel des vierten und letzten Blocks zunichte gemacht, als Conny ihr Spiel mit 0:2 abgeben musste. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt entschieden, doch gaben die Unicorns nicht auf und es gelang „Bubu“ im letzten Spiel des Abends auf einen Endstand von 12:6 (28:19) zu verkürzen. Die Einhörner schlossen damit eine holprige Saison auf dem 8. Platz ab.

Die „Dritte“ strauchelt im Endspurt

Bereits am 10.01.2020 ging es für die Drittvertretung der LintforterTreff“er“ ins Saisonfinale. Im Lokalderby gegen „Die Sternchen“ wollte das Team um TC Karl Horntasch noch einmal Alles zeigen, was in ihm steckt. Wie so oft kommt es anders als man denkt, wenn man eine machbare Aufgabe vor der Brust hat. TC Karl hatte seine Mannschaft etwas anders als in der Woche zuvor aufgestellt und schickte zunächst die Formation Karl Horntasch, Jasmin Wenz, Frank Schütte und Erik Sohnsins Rennen um die letzten Punkte der Saison ins Spiel. Norbert Wenz schaute sich das Geschehen zunächst von der Bank aus an und was er zu sehen bekam, musste ihm ein paar Sorgenfalten ins Gesicht gebracht haben. Das Team-Double von Karl und Jasmin, sowie Karls und Franks Einzelspiele wurden gewonnen. Es ging mit einer Führung von 3:2 Spielen (7:5 Sätzen)in den zweiten Block. Der Start verlief jedoch „suboptimal“, da sowohl Franks und Eriks Team-Double, Franks und Jasmins Einzelspiele verloren gingen, sodass die Gäste zur Halbzeit ausgleichen konnten. Bei einem Stand von 5:5 (13:12) ging es in den dritten Block. TC Karl wechselte den etwas glücklos spielenden Frankaus und holte Norbert an die Scheibe. Dieser Wechsel tat dem Wolfrudel gut, denn man konnte den dritten Block mit 3:1 für sich entscheiden und eine kleine Führung erspielen. Lediglich Jasmin musste sich geschlagen geben. Mit einem Zwischenstand von 8:6 (19:16) ging es in den letzten Block. Wer nun glaubte, dass der „Drops gelutscht“ war und die „Sternchen“ sich ihrem Schicksal ergeben würden, war auf dem Holzweg. Die „Sternchen“ erwiesen sich plötzlich als Todesstern. Nur Norbert konnte dem Ansturm standhalten und das neunte Spiel nach Hause holen bevor die Sternchen zum 9:9 (23:22) ausgleichen. Somit ging es für beide Mannschaften in einen filmreifen Showdown, ins Sudden Death. Das Wolfrudel riss noch einmal zusammen und konnte den alles entscheidenden Satz gewinnen. Damit stand am Ende des Abends eine „gerechte“ Punkteteilung für beide Mannschaften fest, mit dem etwas besseren Ende für die LintforterTreff“er“ 3. Diese könnten ihre Saison auf einem versöhnlichen fünften Tabellenplatz abschließen und sich über die „goldene Ananas“ freuen.

Autor:

Georgios Kostomiris aus Kamp-Lintfort

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