„Stille Demo“ in Sachen Giftberg

Stille Demo 	  Foto: priva

Es tut sich wieder etwas am und um den Eyller Berg in Kamp-Lintfort. Nach einem Treffen mit dem Aktionskünstler Pit Bohne aus Moers rief der als Kämpfer gegen die Gitftmülldeponie Eyller Berg bekannte Lutz Malonek den Verein „Stille Demo e.V.“ ins Leben. Die Gemeinnützigkeit steht im Vordergrund und ist bereits beantragt.

„Die Stahlskulpturen mit menschlichen Umrissen werden in gewissen Zeitabständen rund um den Eyller Berg immer wieder neu positioniert“, erklärt Malonek.

„Diese Aktion soll für die erste rote Karte bei der Bezirksregierung in Düsseldorf sorgen.“ „Der Mensch gehört an die erste Stelle“ lautet das erste Motto der geplanten stillen Demo. Am Ende der Demo-Monate ist auch eine Aufstellung auf dem Vorplätzen der Rathäuser in Neukirchen-Vluyn und Kamp-Lintfort geplant. „Die Gespräche darüber mit den Stadtspitzen werde ich in den nächsten Tagen in die Wege leiten. Diese geplanten Unternehmungen sind aber ohne finanzielle Unterstützunf nicht zu starten, der junge Verein benötigt dabei die Hilfe der Medien, um die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, um auch an Spender und Werbeträger, sprich Sponsoren, zu kommen.

Diese sollen auf den Metallkörpern der Demonstranten zu ihren Werbezwecken, ähnlich wie auf einer Werbesäule, aufgeführt werden. Außerdem steht Maloneks „Eyller Berg Chronik“ mit dem Titel „Ein Berg auf dem Weg vom Naturparadies zur Umwelthölle“ kurz vor der Vollendung.
„Die Chronik muss nur noch von Dr. Spitzner-Jahn gelesen werden, bevor ich sie veröffentlichen und dann für unseren Verein verkaufen lassen kann“, erzählt Lutz Malonek. „Wir möchten uns in Düsseldorf ein Gehör verschaffen und eine überfällige Untersuchung auf Schwermetalle der betroffenen Bürger durchsetzen“, erzählt er weiter.

Autor:

Marjana Križnik aus Düsseldorf

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