Abend des Friedens im Ibach-Haus

Bürgermeisterin Gabriele Grollmann konnte zum „Abend des Friedens“ rund 100 Bürger im Ibachhaus begrüßen.
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Rund 100 Bürgerinnen und Bürger nahmen am 2. Schwelmer „Abend des Friedens“ teil, der im Ibachhaus stattfand.

In ihrer Begrüßung erinnerte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann an den Ausgangspunkt für den ersten „Abend des Friedens“. Im Oktober 2015 hatte die Türkisch-Islamische Gemeinde in Schwelm auf eine Demonstration der rechtsextremen Gruppierung Pro NRW mit einem Fest der Begegnung reagiert.

Ein Fest für den Frieden

Auf diesem Fest an der Hattinger Straße hatten sich Menschen über alle Konfessionen und Glaubensrichtungen hinweg die Hände gereicht. Die Bürgermeisterin: „Wir alle waren uns einig darin, dass wir uns gemeinsam und über theologische Unterschiede hinweg für den Frieden in der Welt stark machen wollten“. Sie regte seinerzeit einen „Abend des Friedens“ an, der jedes Jahr stattfinden soll. Zur Premiere im Dezember 2015 kamen 250 Bürgerinnen und Bürger zusammen.
Gabriele Grollmann jetzt im Ibachhaus: „Heute werden wir wieder ein Zeichen für den Frieden und gegen den Terror in der Welt setzen. Denn wir sind der Meinung: Wenn wir offen füreinander sind und uns mit Respekt begegnen, dann sind Verständigung und Eintracht möglich“.
Es liege ein langer und schwerer Weg vor den Menschen, aber sie sei sicher, er werde von Erfolg gekrönt sein. Burak Küplülü von der Türkisch-Islamischen Gemeinde übersetzte alle deutschen Texte und Ansprachen dieses besonderen Abends.

Verschiedenste Glaubensgemeinschaften waren beteiligt

Organisiert wurde auch dieser Abend des Friedens von Vertretern der Schwelmer Gemeinden und Glaubensgemeinschaften. Die Bürgermeisterin dankte sehr herzlich der Evangelischen Kirchengemeinde, der Katholischen Propsteigemeinde St. Marien, der Türkisch-Islamischen Gemeinde, der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, der Neuapostolischen Gemeinde und der K 3-Kirche.
Die Veranstaltung wurde in einen muslimischen und einen christlichen Programmteil gegliedert, man hörte Zitate aus Bibel und Koran sowie Gesang und Instrumentalspiel. Im Mittelteil des Abends versammelten sich die Teilnehmer in konfessionell gemischten Gruppen, um gemeinsam niederzuschreiben, welche Aspekte des Friedens ihnen wichtig sind. Den Ausgang dazu bildeten die Satzanfänge „Frieden ist für mich…“ bzw. „Frieden kann werden…“

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