Viel neues an der Klinik Königsfeld in Ennepetal

Die Klinik Königsfeld in Ennepetal hat seit kurzem einen neuen Verwaltungsdirektor. Oliver Niggemann hat die Nachfolge von Dr. Eric Liebich angetreten.

Der 40-jährige Wittener ist erst der fünfte Verwaltungsdirektor, der der Klinik in 57 Jahren vorsteht. Bereits seit 20 Jahren ist der gelernte Betriebswirt im Gesundheitswesen tätig, leitete vorher eine Klinik in Limburg.
„Meine Verbundenheit zum Ruhrgebiet habe ich aber immer beibehalten und bin froh, nun wieder zu Hause angekommen zu sein“, so Niggemann. „Ich bin begeistert vom Engagement der Beschäftigten und der guten Ausstattung der Klinik. Für die Zukunft ist es mir besonderes wichtig, zusammen mit den Mitarbeitern vertrauensvolle Konzepte und Maßnahmen zu ergreifen, die die Klinik zukunftssicher machen.“ Auch der Wohlfühlfaktor der Patienten spiele dabei eine wichtige Rolle. Um auch hierbei die Heimatverbundenheit mehr zu betonen, sind seit einigen Wochen Ausstellungsstücke des Straßenindustriemuseums auf dem Gelände an der Holthauser Straße zu finden. Historische Maschinen der Ennepetaler Betriebe, die von den handwerklichen Anfängen der Metallverarbeitung bis zur Umstellung von mechanischen auf vollautomatische, elektronische Fertigungsabläufe in Gebrauch waren, sind an vielen Standorten des Stadtgebietes installiert. Nun kann man sechs der Exponate auch auf dem Gelände der Klinik Königsfeld bewundern: eine Exzenterpresse, eine Schleif- und Hobelbank, eine Rommel sowie einen Amboss stellte die Firma Otto Hesterberg zur Verfügung. Einen Schwanzhammer steuerte Horst Refflinghaus bei, Wolfgang Möller stiftete einen Schraubstock.
„Statt Kunstwerke wollten wir unseren Patienten lieber die Möglichkeit geben, diese außergewöhnlichen Geräte zu besichtigen“, so Prof. Dr. Marthin Karoff, ärztlicher Direktor der Klinik Königsfeld. „An jedem der Exponate ist ein kleines Hinweisschild angebracht, auf dem der interessierte Betrachter mehr über das Alter und die Aufgaben der jeweiligen Maschine erfährt.“ Für die Kennzeichnung zeichneten Friedrich-Wilhelm Schlottmann und Hans-Gerd Bangert verantwortlich. Letzterer fühlt sich der Klinik Königsfeld seit vielen Jahren besonder verbunden.
„In meiner Jugend habe ich im damaligen Ärztehaus gewohnt, in dem sich heute die VGS Königsfeld befindet“, so der Ennepetaler. „Für mich ist es daher besonders schön, dass die neuen Exponate auf dem großen Gelände nun eine Heimat gefunden haben.“

Autor:

Janina aus dem Siepen aus Hattingen

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